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Mieter am Stutenanger müssen umgesiedelt werden

Mieter am Stutenanger müssen umgesiedelt werden

Der Zustand der drei dominanten Wohnblöcke am Stutenanger ist niederschmetternder als befürchtet – was die Situation für die Mieter nicht eben erleichtert. Bei einer Informationsveranstaltung durch die Gemeinde am Dienstag im Bürgersaal zeigte sich Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler gleichwohl zuversichtlich, dass eine für die Mieter erfreuliche Entwicklung erreicht werden könne. Sie deutete an, dass ein kommunales Wohnungsbauunternehmen an der Übernahme der drei Blöcke mit zusammen 410 Wohnungen konkret interessiert sei.
Wegen der Dramatik der Baumängel wurde das Stillhalteabkommen zwischen Gemeinde und dem bisherigen Vermieter um ein weiteres Jahr verlängert. Die drei Blöcke aus den 1960er Jahren sind nach Darstellung der Bürgermeisterin so marode, dass eine komplette Grundsanierung her müsse. "Es wurde sogar von Abbruch gesprochen", berichtete Ziegler.
Jeder der Blocks müsse für diese Sanierung komplett geräumt werden, so dass während der Sanierungsphase Mieter umgesiedelt werden müssten, skizzierte sie: "Ohne Umsetzung wird es nicht gehen." Offenbar wird die notwendige Sanierung nahe an eine Entkernung der Blöcke heranreichen. Mindestens 55 Wohnungen stünden derzeit leer, so dass Spielräume für kurzfristige Umsiedlungen bestünden.
Anscheinend haben die bisherigen Besitzer die Wohnblöcke unzumutbar verkommen lassen. Ziegler sprach von "Baumängeln noch aus der Herstellung". So gebe es auch keinerlei Optionen, den status quo irgendwie weiterzuführen, betonte sie: "Allen ist klar, dass es so nicht weitergehen kann".
Sie habe "zahllose Gespräche geführt", berichtete Ziegler den rund 200 Interessenten im Bürgersaal. Wegen des unerwartet schlimmen baulichen Zustands habe aber in dem vereinbarten halben Jahr nicht ansatzweise ein Lösung erreicht werden können. Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL), der die Blöcke gehören, habe nun aber zugestanden, mindestens ein weiteres Jahr die Wohnungen nicht auf den Markt zu werfen: "Mit Sicherheit gibt es bis Mitte 2014 keinen Verkauf", sagte die Bürgermeisterin.
Mit dieser weiteren Frist sei sie jetzt "sehr zuversichtlich, dass es auf einen neuen Eigentümer zuläuft", betonte sie. Zentrales Bemühen in der Gemeinde werde sein und bleiben, eine Lösung zu finden, "die für die Leute erschwinglich ist". Dass ein möglicher neuer Besitzer und eine Sanierung aber nicht zum Nulltarif möglich seien, stellte sie auch klar: "Es wird mit Einschnitten verbunden sein."


30.07.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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