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ORTSGESCHEHEN

Bleibt die 45.000 m² große Baulücke im Ort?

Braucht der Ort eine Entwicklung nach Westen? Für das potentielle Gewerbegebiet an der Autobahn A 92 wird auch argumentiert, dass die planungsrechtlich nötige „Landbrücke“ zwischen westlichem Ortsrand und dem möglichen Gewerbegebiet den dringend nötigen Wohnraum schaffe. Gleichzeitig steht nun wieder eine mögliche Baulandausweisung für eine 45.000 m² große Brache inmitten von Siedlungsangebiet an. Das Rathaus will die Lücke zwischen Park-, Ertl- und Moosweg-Siedlung aber weiterhin nicht bebauen lassen.
Drei Eigentümer teilen sich die Parzelle, mindestens einer bemüht sich seit Jahrzehnten um Baurecht. Das Rathaus hat stets andere Baulandausweisungen vordringlicher gesehen und zuletzt auf die Zeit nach Fertigstellung des Baugebiets an der Hirschplanallee vertröstet. Als die Hirschplanallee dann baureif war, befasste sich der Gemeinderat mit der Leerstelle zwischen den drei Siedlungsgebieten und entschied, sie nur in Gänze zu überplanen.
Der Eigentümer des mittleren Grundstücks, mit 24.000 m² über die Hälfte des Gesamtgebiets, hat jedoch kein Interesse an einer Baulandausweisung. Damit ist nach der aktuellen Beschlusslage im Gemeinderat die gesamte Fläche blockiert. Die Besitzer der östlichen Parzelle haben nun einen erneuten Anlauf unternommen, ihr Baurecht zu erhalten. Doch die Gemeindeverwaltung sieht keinen Anlass, den Grundsatzbeschluss anzurühren. Für die Sitzung am Dienstag wird dem Gemeinderat empfohlen, den Antrag einmal mehr abzulehnen.
„Das ist nicht mehr nachvollziehbar“, klagt der Anwalt der Eigentümer, Thomas Guldenkirch, für die CSU selbst Mitglied im Gemeinderat. Wenn das Rathaus eine Überplanung aller drei Grundstücke zur Voraussetzung mache, eines der Grundstücke aber nicht überplant werden könne, sie die Vorbedingung faktisch eine reine Verhinderung: „Es kann nur so verstanden werden“, schreibt Guldenkirch, „dass eine Wohnbebauung auf dem Grundstück mit allen Mitteln verhindert werden soll“.
Die Grundbesitzer haben mit ihrem neuesten Vorstoß nun eine Planung vorgelegt, die eine mögliche Gesamtentwicklung der Fläche bereits gedanklich aufnimmt. So sind an der westlichen Grundstücksgrenze Flächen für eine Erschließungsstraße und einen möglichen Grünzug freigehalten. Auch wurde eine sehr geringe Baudichte angesetzt und die Absicht bekundet, „keine weiteren Einfamilienhäuser für Wohlhabende, sondern Wohnungen für Normalverdiener“ vorzusehen.
Damit sei dies „eine sehr ortsverträgliche Planung“, argumentiert der Anwalt. Das Gemeindebauamt steht allerdings weiterhin auf dem Standpunkt, dass nur eine Gesamtüberplanung sinnvolle Ergebnisse bringe. Verkehrswege oder Grünflächen seien nur über die gesamte Fläche planbar, ein Baustart auf dem Teilstück und damit eine Vorgabe an Baudichte und Gestaltungsformen wäre „eine Vorfestlegung, die städtebaulich schwer zu begründen ist“.
Guldenkirch, als Gemeinderat entschiedener Gegner der Entwicklungsplanung nach Westen bis zur Autobahn, hält es für völlig unverständlich, dieses Projekt mit Bedarf an Wohnungen zu begründen, gleichzeitig aber die potentielle Wohnbebauung im Ort kategorisch abzulehnen: „Es wäre kaum verständlich, wenn dieser Bedarf in dem für jedermann zugänglichen und der Erholung aller dienenden Außenbereich befriedigt würde und eine Freifläche im Ort, die für niemanden zugänglich ist und niemandem vergleichbar nutzt, zur endgültigen Brache würde“.


19.07.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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