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Lesermail zum geplanten Gewerbegebiet an der A92

Sehr geehrte LeserInnen, liebe OberschleißheimerInnen!
Der bayerische Verkehrsminister Martin Zeil hat Ende 2011 die freiwillige Teilnahme des Freistaates Bayern an einem Pilotprojekt und Feldversuch der Initiative „Innovative Nutzfahrzeuge“ zugesagt. 400 gut 25 m lange „EuroCombis“ rollen nun 5 Jahre lang über bayerische Straßen und sollen ihre Wirtschaftlichkeit in einer Ökobilanz beweisen.
Nur 7 von unseren 16 Bundesländern haben sich freiwillig bereitgefunden, die umstrittenen „Gigaliner“ auf ihren Straßen fahren zu lassen und: ...Bayern ist dabei!
Als Schlagzeile war in „Die Welt Kompakt“ am Montag zu lesen: „Super LKW begeistert Spediteure - Im ersten Praxistest schneidet der umstrittene „Gigaliner“ hervorragend ab“... Die Zwischenbilanz also ist euphorisch, wenn es nach den Initiatoren geht, dann wird die Welt künftig in Gigalinern verfrachtet....und Bayern ist dabei!
Meine Frage ist nun - und dabei wird mir ganz flau: Wo sollen denn die Trucks stehen, wo sind sie zu Hause, wo sollen sie gewartet und gepflegt werden?“
Durchgangsstraßen zu durchfahren sind sie absolut ungeeignet, also kommen dafür nur Gewerbegebiete in Frage, die direkt an einer bayerischen Autobahn liegen. Oberschleißheim ist in Bayern...im Münchner Norden – und der ist bei unserer bayerischen Regierung wie in einem keramischen Gedächtnis für Negativeinrichtungen fest eingebrannt....
SPD und FDP wollen ein Gewerbegebiet ausweisen, direkt an einer bayerischen Autobahn, die Zubringer ist zum Flughafen mit einem unmittelbaren Knotenpunkt von drei Autobahnen.... Und nun wiederhole ich noch einmal das Statement des Planungsverbandes äußerer Wirtschaftsraum München in der „Machbarkeitsstudie Gewerbe östlich der A92“: „Für Verwaltungen, Büronutzungen und andere tertiäre Arbeitsstätten ist der Standort weniger geeignet, für überörtlich bedeutsame Transport-, Lager, Großhandels- und Zulieferbetriebe mit einem hohen Bedarf an Flächen und leistungsfähigem Straßenanschluss hingegen eher.“
Mir wird da angst und bange, Ihnen nicht?
Sagen Sie „Nein“ zum einem Gewerbegebiet an dieser Stelle, verscheuern Sie nicht wertvolle Freifläche an vermeintliche Gewerbesteuereinnahmen....unsere Nachkommen brauchen Luft zum atmen und Platz um sich zu bewegen!
Ingrid Lindbüchl (Gemeinderätin Bündnis 90/Grüne)
 
(weitere Lesermails zu diesem Thema)


18.07.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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