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Basisdemokratisch und engagiert

Basisdemokratisch und engagiert

Volles Engagement im Landtagswahlkampf – Ignorieren des Bundestagswahlkampfes – und dann höchster Einsatz für die Kommunalwahlen, „um die unselige Konstellation aufzubrechen, die derzeit im Gemeinderat Oberschleißheim vorherrscht“. Das ist der Fahrplan der Freien Wähler für die anstehenden drei Wahltermine binnen sechs Monaten.
Bei der Hauptversammlung bilanzierte der wiedergewählte Ortsvorsitzende Hans Hirschfeld rege Aktivitäten mit basisdemokratischer Einbeziehung aller Interessenten. Ihre Stammtische, bei denen sie ihre kommunalpolitischen Themen und ihr Abstimmungsverhalten im Gemeinderat von den Debatten mit betroffenen Bürgern abhängig machen, sind mittlerweile das Markenzeichen der Freien Wähler. Damit sei man „nah am Bürger“, betonte Hirschfeld. Initiativen wie der Antrag zur Aufhebung der Sperre in der Heinz-Katzenberger-Straße oder zahlreiche Anträge um Badersfeld entsprangen diesen Stammtischen.
Hirschfeld nannte als Mindestziel der Landtagswahlen, in den Landtag zurückzukehren, eventuell aber sogar eine Regierungsbeteuiligung zu erreichen. Die Bundestagskandidatur der Freien Wähler werde von Oberschleißheim abgelehnt, ein Wahlkampf daher auch nicht geführt.
Aus der Gemeinderatsfraktion berichtete Emil Köbele verblüfft, dass die CSU „ihre Taktik geändert und uns als politischen Gegner ausgewählt“ habe. Immer öfter stimme die CSU mit der SPD, die früher als ihr Hauptgegner erkennbar gewesen sei. „Scheinbar hat die CSU Angst davor, Stimmen an die Freien Wähler zu verlieren“, sagte Köbele, „was im übrigen geschehen wird, wie uns aus der Bevölkerung mitgeteilt wird.“
Köbele verwies auf zahlreiche Erfolge der Fraktion, etwa bei der Sanierung der Feierabendstraße oder beim Neubau des Ortszentrums, wo man wesentliche Korrekturen an den Plänen durchsetzen habe können. Einmal mehr kritisierte er die Weigerung einer Ratsmehrheit, Hans Negele von den Freien Wählern aus dem Gemeinderat zu entlassen, was bei Räten der SPD selbstverständlich gebilligt worden sei, „um mit den Nachrückern ihre Leute bereits für die Wahl 2014 zu positionieren“.
Herzensthema der Freien Wähler ist weiterhin eine Straßenunterführung der Dachauer Straße unter die Bahn und damit der Kontrapunkt zur Vision „Bahn im Tunnel“ aller übrigen Gruppierungen. „Diese Vision ist ausgeträumt“, konstatierte Hirschfeld einmal mehr. In örtlichen Anzteigenblättern waren darum auch wieder erbitterte Leserbriefschlachten zwischen Bürgerinitiative „Bahn im Tunnel“ und Freien Wählern ausgetragen worden.
Den neu gewählten Vorstand bilden: (v. li.) Revisor Thomas Kellner, Schriftführerin Manuela Schüller-Kolm, Beisitzer Sebastian Krause, Zweiter Vorsitzender Christian Kuchlbauer, Kreisvorsitzender Nikolaus Kraus, Vorsitzender Hans Hirschfeld, Beisitzerin Birgit Köbele, Kassier Markus Hollweck, Pressewart Emil Köbele, Beisitzer Hans Negele, Revisor Edgar Putz.


22.02.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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