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ORTSGESCHEHEN

Für die Feierabendstraße ist alles gerichtet

Der Aufschrei von Anliegern der Feierabendstraße wegen der Verkehrsbelastung geht nach Ansicht des Gemeinderats ins Leere. Die diesbezüglichen Aktivitäten der Gemeinde seien ausreichend, beantworte das Rathaus eine entsprechende Petition, die bei der Bürgerversammlung eingereicht worden war. Auch beim anstehenden Ausbau der Straße will die Gemeinde gegen den Anliegerprotest an ihren Plänen festhalten.
Mit 165 Unterschriften haben lärmgeplagte Anwohner der Feierabendstraße die Gemeinde aufgefordert, „endlich in Sachen Verkehrsbelastung und Lärmschutz aktiv und tätig zu werden“. Dem habe die Gemeinde „bereits Rechnung getragen“, heißt es in der Erwiderung des Gemeinderates. Verwiesen wird dabei auf die Pläne, die Straße aus dem Ort zu verlegen und als Westumgehung parallel zur Autobahn zu führen.
Dieser aktuelle Willensstand einer Gemeinderatsmehrheit wurde vom Freistaat Bayern, dem Träger der Straße, in die Dringlichkeitsstufe 1 seines Straßenbauplanes aufgenommen. Zudem werde in der gemeindeinternen Lärmaktionsplanung an verbessertem Lärmschutz für die Straße gearbeitet, heißt es in der Replik des Gemeinderates. Dazu soll unter anderem bei der anstehenden Straßensanierung lärmmindernder Fahrbahnbelag aufgebracht werden.
Weiterhin kämpfe die Gemeinde derzeit um die Beibehaltung des Lkw-Verbots auf der Straße, das vom Landratsamt angesichts angeblich rückläufiger Verkehrsfrequenz aufgehoben werden soll. Die neu anlaufende kommunale Verkehrsüberwachung werde schließlich auch das Tempo auf der Feierabendstraße kontrollieren.
Die Pläne zum Straßenausbau, die vom Staatlichen Bauamt ab dem Frühjahr umgesetzt werden, sollen ungeachtet des Anliegerprotestes nicht geändert werden. Mit der Unterschriftsliste wurde gefordert, die „grüne Lunge“ an der Westseite der Straße zu erhalten, die in den Ausbauplänen für einen Geh- und Radweg beschnitten werden soll.
Dieser „Lückenschluss“ des Gehweges sei seit 2000 unbestrittenes Planungsziel des Rathauses, antwortet der Gemeinderat, sämtliche Beschlüsse seither hätten dieses Ziel beibehalten. Nun solle auch auf den letzten Metern der Realisierung nicht mehr abgewichen werden.
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


30.01.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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