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ORTSGESCHEHEN

Uralte Eiche geht vor Reihenhaus

Sehr hart und sehr lange haben Rathaus und Investor um die zukünftige Bebauung des ehemaligen „Penny“-Marktes am Moosweg gerungen. Jetzt macht ein Baum den schlussendlichen Kompromiss zunichte. In der Grünanlage neben dem geplanten Fünfspänner steht eine Eiche mit imposantem Alter, die durch den geplanten Neubau lebensbedrohlich bedrängt würde.
Die Eiche war nicht nur früher da als der ehemalige Lebensmittelmarkt, sondern ist deutlich älter als die gesamte Siedlung um sie herum. Weil aber die geplante Wohnnutzung das Gelände bis zum Anschlag ausreizt, würde nach einschlägigen Expertisen der Wurzelraum des Nachbarbaum irreversibel geschädigt, die Eiche müsste fallen.
Der Gemeinderat hat auf diese neuen Erkenntnisse hin das Genehmigungsverfahren gestoppt. Im Interesse des ortbildprägenden Baumes sollte nun die fünfte Reihenhauseinheit gekappt werden. Der Bauherr hat im Gegenzug vorgeschlagen, dass ihm die fünf Wohneinheit schon genehmigt werde, er sich aber darauf verpflichte, sie nicht vor dem natürlichen Ende des Baumes zu errichten.
Mit dieser Variante konnte sich nun aber der Bauausschuss des Gemeinderats nicht recht anfreunden; so ein Baum kann ja auch mal recht rasch sterben… Der Bauleitplan soll jetzt auf vier Einheiten reduziert werden.


30.01.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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