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Letzte Landung eines Forschers

Letzte Landung eines Forschers

Ein ungewöhnliches Landemanöver wurde am Freitag am Flugplatz hingelegt. Ein zweistrahliger Jet setzte auf die kleine, nur 800 m lange und knapp 15 m breite Landebahn. Das Forschungsflugzeug "Attas" des Deutschen Zentrums für Luft-u. Raumfahrt (DLR) war aus Braunschweig auf seinem letzten Flug in der Flugwerft gelandet. Das Museum erhält das Forschungsflugzeug als Geschenk des DLR für seine umfangreiche Luftfahrtsammlung. "Attas" ist das letzte funktionstüchtige Exemplar des deutschen Passagierflugzeugs VFW 614. Feuerwehren des Flughafens München und der Gemeinden Ober-und Unterschleißheims, die benachbarte Bundespolizei, der Flugplatz Oberschleißheim und viele ehrenamtliche Helfer haben diese Aktion ermöglicht.
Nur noch ein Exemplar des deutschen Passagierflugzeugs VFW 614 war in den letzten Jahren in Betrieb: Das Advanced Technologies Testing Aircraft System, kurz "Attas", der Flugversuchsträger und "Fliegende Simulator" des DLR. "Wir freuen uns, dass Attas nach mehr als einem Vierteljahrhundert im Dienste der DLR-Luftfahrtforschung in der Flugwerft des Deutschen Museums einen würdigen Platz für den Ruhestand gefunden hat", sagte Stefan Seydel, Leiter der DLR-Forschungsflugabteilung in Braunschweig.
Die Messanlage mit einigen hundert Sensoren, die zur Gewichtserleiterung des letzten Landemanövers ausmontiert worden war, wird nun in der Flugwerft erneut montiert. So erhält das Deutsche Museum einen vollständigen Flugversuchsträger für seine Sammlung.
"An diesem Flugzeug lässt sich ein ganzes Forschungsfeld in seiner wissenschaftlichen und technischen Entwicklung dokumentieren", freut sich Dr.-Ing. Ludwig Dorn, Luftfahrtkurator am Deutschen Museum. "Attas" wird nach ersten Vorbereitungen zunächst in der gläsernen Werkstatt der Flugwerft für Besucher zu sehen sein. Erfahrene Restauratoren präparieren das Forschungsflugzeug dort etwa ein Jahr lang für die spätere Ausstellung in der neuen Flugzeughalle.


10.12.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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