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ORTSGESCHEHEN

Neues Personal für 2014

Es gab kein Türenschlagen und keine Krise, keine schmutzige Wäsche und kein zerbrochenes Porzellan, und die Auswirkungen werden auch erst nach dem Mai 2014 erkennbar sein. Aber in der Ortspolitik hat sich ein radikaler Bruch ereignet. Mit der Wahl neuer Ortsvorsitzender und neuer Fraktionssprecher haben SPD wie auch CSU, die beiden großen Machtblöcke am Ort, eindeutig begonnen, sich komplett neu aufzustellen.
Mit Andreas Hofmann (32) als Vorsitzendem und Florian Spirkl (29) als Fraktionssprecher geht die SPD ins Kommunalwahljahr 2013/14, mit Angelika Kühlewein (38) und Gisela Kranz (42) die CSU. Alle vier wurden binnen zwölf Monaten 2011/12 neu gewählt.
Mit Karin Schulze und Klaus Hornung (beide SPD) sind die beiden dienstältesten Gemeinderäte bereits während der laufenden Mandatsperiode abgetreten, dass die zuletzt ebenfalls in vorderster Reihe agierenden Peter Lemmen (SPD), Hans Negele (Freie Wähler), Peter Benthues und Manfred Brunner (beide CSU) 2014 nicht mehr antreten werden, dürfte keine zu gewagte Prognose sein.
Schließlich hat auch noch die ehemalige Zukunftshoffnung der CSU, Thomas Guldenkirch, seine Unlust an der Ortspolitik artikuliert. Und da ja mit Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler (SPD) die qua Amt zentrale wie auch die jetzt mit weitem Abstand altgedienteste Ortspolitikerin ihr Amt abgeben wird, steht eine ziemlich einschneidende Neuausrichtung bevor. In den anstehenden Wochen des Wahlkampfs für 2014 muss sich da viel neu formen und einspielen.
Die Zäsur wird ungleich größer ausfallen als vor 18 Jahren am Ende der Ära von Bürgermeister Hermann Schmid (CSU), wo mit Benthues, Ziegler, Negele oder Lemmen bereits tonangebende Figuren der kommenden Jahre in führenden Positionen etabliert waren. Die Zeit nach Ziegler aber wird ein ziemlicher Neustart.
Wer sich dabei um die Pole Position bemüht, ist weiterhin völlig offen. Die SPD setzt als Bürgermeisterkandidat so sehr und ausschließlich auf Florian Spirkl, dass davon ausgegangen werden muss, dass er auch antreten wird, denn sonst würde er seine Partei allmählich vor eine ziemlich unkommode Situation stellen. In der CSU laufen weiterhin keine erkennbaren Profilierungsversuche eines potentiellen Kandidaten, nachdem Kranz mehrmals eindeutig signalisiert hat, nicht zur Verfügung zu stehen.
Für die verkrusteten Fronten im Gemeinderat jedenfalls wäre ein personeller Schnitt eine Chance. 2014 wird für Oberschleißheim eine wegweisende Wahl werden; das neue Personal beginnt Konturen anzunehmen.


26.11.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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