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ORTSGESCHEHEN

Einige offene Baustellen

Einige offene Baustellen

Der geplante Ausbau der Feierabendstraße durch den Ort birgt einiges Konfliktpotenzial. Bei der Bürgerversammlung am Mittwoch übergab Anliegerin Cornelia Holzer 13 Seiten Unterschriften an Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler, mit denen „endlich erfolgreiche Maßnahmen gegen Verkehr und Lärm“ eingefordert würden. Vor vollbesetztem Bürgersal stellte Ziegler das Jahresgeschehen am Ort mit einigen akuten Sorgen dar.
So werde es im zweiten Schulhalbjahr Probleme mit der Betreuung in Kindergärten geben. Angesichts eines im langjährigen Mittel außerordentlichen Geburtsjahrgangs 2009 stünden ab Februar etwa 40 Kinder ohne Kindergartenplatz da, bedauerte Ziegler. Abhilfe sei nicht machbar, da es „praktisch aussichtslos“ sei, Fachpersonal zu bekommen.
Problematisch sieht die Bürgermeisterin auch die Entwicklung des erst im Frühjahr wiederbelebten Wochenmarkts. Die Nachfrage habe bereits wieder „stark abgenommen“, bedauerte sie, so dass sich die Händler schon wieder ihr Erscheinen überlegen müßten.
Im Zeitverzug sei der geplante Erweiterungsbau der Sporthalle am Hallenbad. Hier seien „keine wirtschaftlich vertretbaren Angebote“ für die Bauausführung eingegangen, so dass die Gemeinde Anfang 2013 erst neu ausschreiben werde.
Auch für die Übernahme der Sauna im Hallenbad muss weiter gesucht werden. Nach dem Ruhestand des langjährigen Pächters habe der Betrieb noch nicht weiter verpachtet werden könne.
Ausführlich präsentiert wurde die geplante Sanierung der Feierabendstraße, deren erste Etappe von der Dachauer Straße bis zum Bahnhofsplatz nach dem Volksfest 2013 beginnen soll. Die Straße werde dabei mit einem lärmmindernden Belag versehen, der bis zu vier dB(A) Lärmminderung bringen solle. Außerdem wird auf der Westseite ein kombinierter Geh- und Radweg angelegt, was Anliegerproteste hervorrief. „Die eingewachsene grüne Lunge muss erhalten bleiben“, forderte Holzer, Baumfällungen zugunsten des Radwegs zu unterlassen.
Angesichts der jahrelangen Probleme an der extrem befahrenen Straße sei es „traurig, dass Oberschleißheim nicht erfolgreicher ist in all diesen Dingen“. Die Anlieger seien „sehr enttäuscht“. Ziegler kündigte an, ungeachtet der Unterschriftenlisten „deh Geh- und Radweg nicht zurückzunehmen“. Sie müsse sich dabei „schon fragen, warum Leute sich dann zwischen Bahn und Staatsstraße ansiedeln“.
Auch Jennifer Heckenstaller übergab eine zusammen mit dem Gewerbeverband initiierte Unterschriftenliste, auf der sich 1700 Unterschriften dafür aussprechen, eingesessene Läden aus dem Ladenzentrum „Am Stutenanger“ auch wieder in die geplanten neuen Gewerbegebäude dort unterzubrungen. Ziegler versicherte, dass dies „stets Wunsch der Gemeinde war und mir auch persönlich sehr am Herzen liegt“. Unterstützung sicherte sie daher einmal mehr zu, „Garantien für einen Mietvertrag kann die Gemeinde aber nicht abgeben“.
Bei der Versammlung wurden die Bürgermedaille und der Energie- und Umweltpreis verliehen.


15.11.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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