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ORTSGESCHEHEN

Mit besserem Fahrbahnbelag 'im grünen Bereich'

Mit besserem Fahrbahnbelag

Der beim Ausbau der Autobahn A92 vorgesehene Lärmschutzwall werde für Oberschleißheim durchaus erkennbare Wirkung zeigen, erwartet ein Lärmschutzgutachten der Gemeinde. Viel effektiver wäre nach dieser Expertise allerdings ein stark lärmmindernder Belag auf der Fahrbahn – doch den verweigert die Autobahndirektion.
Beim geplanten Ausbau der Autobahn auf sechs Spuren im Gemeindegebiet ist ein fünf Meter hoher Lärmschutzwall von der Anschlussstelle Oberschleißheim von der Bundesstraße B471 aus auf rund drei Kilometer Länge vorgesehen, dazu die Umstellung auf einen lärmmindernden Belag, der etwa zwei dB(A) an Verkehrslärm „schlucken“ soll. Mit diesen Maßnahmen werden die rechnerisch notwendigen Lärmwerte im bebauten Ort erreicht.
Das Rathaus hat untersuchen lassen, mit welchen Zusatzmaßnahmen die Lärmsituation über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus optimiert werden könnte. An erster Stelle nannte Gutachterin Claudia Hentschel einen besseren Fahrbahnbelag. Der Belag, mit dem die Autobahndirektion aus Kostengründen plane, sei „nicht mehr das Nonplusultra“, rügte sie. Da die Grenzwerte eingehalten würden, hat sich die Behörde jedoch schon gegen teurere Beläge ausgesprochen.
Der optimierte Belag würde nahezu den gesamten bewohnten Ort in den „grünen Bereich“ bringen. Mit den gesetzlich gebotenen Maßnahmen dagegen werden für die gesamte Ertlsiedlung und die Parksiedlung nur nächtliche Grenzwerte von 54 dB(A) erreicht, der bessere Belag würde die Belastung hier auf komfortable 49 dB(A) dimmen. Lediglich der äußerste Südwesten der Ertlsiedlung verbliebe in diesem Exempel im lauteren Bereich, weil hier der Schall über die Bundesstraße „einfällt“.
Einen deutlich geringeren Effekt für den Ort böte die Option, auf den fünf Meter hohen Wall noch eine vier Meter hohe Wand zu setzen. Die Mooswegsiedlung und nördliche Passagen der Ertlbausiedlung kämen hier gut weg, aber hinterliegende Quartiere bekämen kaum Vorzüge ab.
Die Variante, den Wall südlich der B471 entlang der Autobahn zu verlängern, würde nach den Berechnungen für die Wohngebiete weitgehend wirkungslos verpuffen.

Die Grafik aus dem Gutachten zeigt in grün den Bereich, der bei verbessertem Fahrbahnbelag nachts Lärmwerte unter 49 dB(A) erreichen würde. Einzig in gelb würden lautere Passagen verbleiben. Die rote Linie am linken Bildrand ist die Autobahn.


24.10.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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