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ORTSGESCHEHEN

Wird der Weg besser, wird er auch gefährlicher

Die Unterführung in Verlängerung der Blumenstraße unter der Bahnlinie ist zumindest von ihrem nördlichen Zugang her nicht fahrradtauglich. Dies im Sinne des Fahrradkonzepts zu ändern, wirft aber neue Probleme auf. Denn wo Radler bequem rollen können, noch dazu bergab, sind Konflikte programmiert, wenn es Begegnungsverkehr gibt - noch dazu hier, wo an der Schnittstelle zur Unterführung die Sicht limitiert ist.
Die Unterführung kann bis jetzt von Radfahrern von Süden her erreicht werden; von Norden führt nur eine steile Treppe in die Unterführung, mit einer begleitenden planierten Spur gerade mal zum Schieben eines Radls tauglich. Das Rathaus hat folglich vor, die Treppe durch eine schiefe Ebene zu ersetzen. Mit sechs Prozent Gefälle und damit auch für Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwägen tauglich, würde die neue Rampe eine Länge von 43 Metern erreichen.
Von der bestehenden Süd- und der künftigen Nordrampe werden die Radler dann allerdings mit zu erwartender hoher Geschwindigkeit anrollen, aus der Unterführung heraus fehlt wiederum jegliche Sicht auf die ankommenden Äste. Verschärft wird das Problem noch, dass die neue Nordrampe wegen der beengten Verhältnisse nur 2,60 Meter breit werden kann und damit als kombinierter Geh- und Radweg angelegt werden muss. Damit müssten in die potentielle Krisensituation vor der Einmündung auch noch Fußgänger als Faktor eingerechnet werden.
Vorgesehen war zudem, die Fußgängertreppe, die an der Südrampe den Radlweg begleitet, ebenfalls durch eine schiefe Ebene zu ersetzen, um hier Fußgänger mit Gehhilfen oder Kinderwägen strikt aus dem Radweg halten zu können. Das würde freilich das Tempo der Radler weiter erhöhen…
Der Bauausschuss des Gemeinderats hat die Umplanungsaufträge erstmal gestoppt. In umfassender Beratung sollen zunächst Lösungsvorschläge für die Einmündung erdacht werden, ehe an der Umgestaltung der Zufahrten gebaut wird. „Wir sollten das nicht bauen und sich entwickeln lassen, bis die ersten zusammengestoßen sind“, faßte Peter Lemmen das neue Vorgehen zusammen.
Als allererster Schritt soll sondiert werden, ob beidseits der nördlichen Zufahrt Grund zu erhalten wäre, um den Weg zu verbreitern.


23.10.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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