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Raiffeisenbank OberschleißheimBaugenossenschaft Ober- und Unterschleißheim
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Letzte Etappe der Bankenfusion

Der Eintrag ins Genossenschaftsregister am Mittwoch hat die „Hochzeit“ der Münchner Bank mit der Raiffeisenbank Oberschleißheim perfekt gemacht. Die Fusion der beiden genossenschaftlichen Kreditinstitute ist damit rückwirkend zum Jahresanfang 2012 vollzogen. Die technische Fusion beider Häuser wird nun am Wochenende abgeschlossen, ab Montag arbeiten die bisherigen Oberschleißheimer Mitarbeiter dann in der Münchner Zentrale.
Bereits im Mai hatten die Mitgliedervertreter beider Banken in getrennten Versammlungen der Verschmelzung mit großer Mehrheit jeweils zugestimmt. In den darauffolgenden Monaten folgte Schritt für Schritt die Umsetzung der Fusion. „Der Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Oberschleißheim trägt zur Ausweitung des Marktgebietes der Münchner Bank im Münchner Norden bei“, nennt Vorstandsvorsitzender Peter Heinrich als Hintergründe der Fusion. Alfred Foistner, bisheriger Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Oberschleißheim und jetzt Generalbevollmächtigter der Münchner Bank, erwartet „eine Symbiose aus Regionalität und Stärke.“
Die Kunden der Münchner Bank sowie der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim können jetzt die insgesamt 36 Geschäftsstellen beider Häuser in vollem Umfang nutzen. Die Mitarbeiter der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim arbeiten künftig im Forum Bogenhausen, der Zentrale der Münchner Bank.
Der Vorstand der Münchner Bank besteht derzeit aus Peter Heinrich (Vorstandsvorsitzender), Bernhard Link und Udo Gebhardt. Foistner ist zunächst als Generalbevollmächtigter der Münchner Bank tätig, um nach einer aufsichtsrechtlich notwendigen Übergangszeit den Vorstand der Münchner Bank als weiteres Mitglied zu komplettieren. In Folge der Fusion wurde der Aufsichtsrat der Münchner Bank um zwei Aufsichtsräte aus Oberschleißheim, Heinz Kiermeier und Dr. Fritz-Gerrit Kropp, ergänzt. Zusätzlich wählten die Mitarbeiter der fusionierten Münchner Bank einen weiteren Arbeitnehmervertreter. Somit hat sich der Aufsichtsrat der Münchner Bank von ursprünglich neun auf insgesamt zwölf Mitglieder erweitert.
In Kürze wird auch die Anzahl der Mitgliedervertreter der fusionierten Bank entsprechend angepasst. Mit einer Ergänzungswahl werden 16 Vertreter aus dem Kreis der Mitglieder der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim gewählt, um die Vertreterversammlung der bisherigen Münchner Bank zu ergänzen. So wird die Vertreterversammlung der Münchner Bank nach der Fusion aus 235 statt bisher 219 Vertretern bestehen. Die verschmolzene Münchner Bank mit Hauptsitz im Forum Bogenhausen ist zum Stichtag 1. Januar 2012 mit einer Bilanzsumme von 3.080 Millionen Euro die größte genossenschaftliche Universalbank in Bayern. Sie hat 45.687 Mitglieder, verfügt über Kundeneinlagen von 2.503 Millionen Euro und ein Kreditvolumen von 2.024 Millionen Euro.


19.09.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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