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ORTSGESCHEHEN

Lesermail zum Artikel: 'Protest gegen Umbau der Feierabendstraße'

Es ist durchaus zu hinterfragen, ob man auf einen Artikel, der derart polemisch ist. überhaupt antworten sollte. Ich will trotzdem versuchen, zumindest die gröbsten Dinge richtig zu stellen.
Der Gemeinderat hat keine „laxe“ Einstellung zur Verkehrsproblematik, sondern z.B. einen extra Arbeitskreis für das Radwegekonzept gegründet, der sich in zahlreichen Treffen mit einem Fachplaner ein einheitliches Radwegekonzept im Ort erstellt hat. Dabei wurde die große Bedeutung von Radwegen auf beiden Seiten der Straße vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit herausgearbeitet.
Diese machen jedoch nur Sinn, wenn sie durchgängig angelegt werden. Insofern wurde die Anregung von Herrn Guldenkirch nicht „abgeschmettert“, sondern war bereits behandelt und anders entschieden worden. Der neue Radweg wird auch etwas versetzt, so dass die Bäume nicht abgeholzt werden müssen.
Völlig abstrus wird es allerdings, wenn der Ausbau auf der östlichen Seite als sinnvoller behauptet wird. Da ja wohl nicht gemeint ist, die Bäume zu fällen, müsste man auf der ganzen Länge Grund von den Anliegern erwerben. Die Vorstellung von Frau Holzer, dass an wenigen Wochenendterminen sich bereits alle Probleme nicht nur inhaltlich, sondern auch gleich finanziell lösen lassen, mag in einem Feudalstaat im Mittelalter denkbar gewesen sein. In unserer heutigen demokratischen Welt erfordert so etwas Durchhaltevermögen und Kompromissbereitschaft.
Dr.-Ing. Casimir Katz (Gemeinderat, FDP)
 
(weitere Lesermails zu diesem Thema)


17.09.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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