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Fusion der Raiffeisenbank ist perfekt

In getrennten Versammlungen haben die Mitgliedervertreter der Raiffeisenbank Oberschleißheim am Dienstag und der Münchner Bank am Mittwoch mit jeweils großer Mehrheit der Verschmelzung zugestimmt. Das fusionierte Institut trägt den Namen Münchner Bank eG.
„Um die Kundenverbundenheit zum bestehenden Geschäftsgebiet zu sichern, bleibt der Name der Raiffeisenbank Oberschleißheim erhalten", versicherte Peter Heinrich, der Vorstandsvorsitzende der Münchner Bank. „so entsteht eine Symbiose aus Regionalität und Stärke.“ Künftig werden die Kunden der Münchner Bank sowie der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim die insgesamt 36 Geschäftsstellen beider Häuser in vollem Umfang nutzen können. Alle Vertriebsstandorte der Raiffeisenbank Oberschleißheim samt ihren Mitarbeitern bleiben erhalten. Auch der Erhalt der Arbeitsplätze aller Mitarbeiter aus dem Marktfolgebereich ist sichergestellt, denn betriebsbedingte Kündigungen aus Anlass der Fusion wurden im Verschmelzungsvertrag ausgeschlossen. Nun arbeiten die Mitarbeiter der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim im Forum Bogenhausen, der Zentrale der Münchner Bank. Alle 49 Arbeitsplätze der Raiffeisenbank Oberschleißheim bleiben erhalten.
Der Vorstand der Münchner Bank besteht zunächst aus Peter Heinrich (Vorstandsvorsitzender), Bernhard Link (Stellvertrender Vorstandsvorsitzender) und Udo Gebhardt (Vorstandmitglied). Alfred Foistner, bisheriger Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Oberschleißheim, wird zunächst zum Generalbevollmächtigten der Münchner Bank bestellt, um nach einer aufsichtsrechtlich notwendigen Übergangszeit den Vorstand der Münchner Bank als weiteres Mitglied zu komplettieren. Der zweite Vorstand der Raiffeisenbank Oberschleißheim, Christian Stocker, schied im März aus dem Unternehmen aus, um in seiner niederbayerischen Heimat eine Vorstandsposition zu bekleiden.
Der Aufsichtsrat der Münchner Bank, bestehend aus neun Mitgliedern, wird um zwei Aufsichtsräte aus der Raiffeisenbank Oberschleißheim ergänzt, Heinz Kiermeier und Dr. Fritz-Gerrit Kropp. Zusätzlich wird ein weiterer Ar-beitnehmervertreter von den Mitarbeitern der fusionierten Münchner Bank gewählt werden. Somit wird der Aufsichtsrat der Münchner Bank künftig aus insgesamt zwölf Mitgliedern bestehen, statt wie bisher aus neun.
Ebenfalls erhöht hat sich die Anzahl der Vertreter der fusionierten Bank. Bei einer Ergänzungswahl werden nun noch 16 Vertreter aus der ehemaligen Raiffeisenbank Oberschleißheim gewählt, die die Vertreterversammlung der bisherigen Münchner Bank ergänzen werden. So besteht die Vertreterversammlung der Münchner Bank nach der Fusion aus 235 statt bisher 219 Vertretern.
Die verschmolzene Münchner Bank mit Hauptsitz im Forum Bogenhausen ist mit einer Bilanzsumme von 3080 Millonen Euro die größte genossenschaftliche Universalbank in Bayern. Sie hat 45.688 Mitglieder, verfügt über Kundeneinlagen von 2503 Millionen Euro, ein betreutes Kundenvolumen von 6004 Millonen Euro und ein Kreditvolumen von 2024 Millionen Euro. „Durch die Fusion mit der Raiffeisenbank Oberschleißheim möchten wir die Stärken unserer beiden Banken zum beiderseitigen Vorteil nutzen“, erklärte Peter Heinrich. „Gemeinsam werden wir die genossenschaftliche Bankenstruktur in der Metropolregion München stärken und weiterentwickeln.“


24.05.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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