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Im Zeichen der Biene

Im Zeichen der Biene

Endgültig im Zeichen der Biene steht Oberschleißheim nun für die nächsten Wochen. Am Sonntag Abend wurde die Ausstellung "Maja, die Biene aus Schleissheim" eröffnet, das Kernstück der Jubiläumsfeier der Gemeinde zum 100. Jahrestag der Erstausgabe der "Biene Maja". Begleitend dazu ist eine Broschüre erschienen, in der die Entstehung des weltberühmten Werkes in Oberschleißheim in Text und Bild dokumentiert wird.
1910 bis 1912 hat Waldemar Bonsels, der Autor des Buches, in Oberschleißheim gelebt, 1912 erschien "Die Biene Maja und ihre Abenteuer". Die Handlung ist dabei eindeutig im Schleißheimer Schlosspark angesiedelt, mehrmals werden Schloss, Park und spezifische Detrails wie die lange Steinmauer explizit erwähnt. In der Entstehungsgeschichte der "Biene Maja" ist es zudem unstrittig, dass das zeitgleich entstandene Werk "Nala und Re" über eine Ameisenfreundschaft von Bernd Isemann, damals Freund und Gastgeber für Bonsels, die "Biene Maja" mindestens beeinflusste.
Die Ausstellung im Nordflügel des Alten Schlosses beleuchtet nun das ganz eigene Schleißheimer Umfeld der Entstehung und die Zeit, in der hinein die "Biene Maja" geboren wurde. Von den Münchner Ausstellungsarchitekten Costanza Puglisi und Florian Wenz vom Büro "unodue" wurde eine bunte Blumenwiese in dieses Umfeld komponiert, auf der sowohl Kinder wie Erwachsene angesprochen werden.
Ein Arbeitskreis der Gemeinde unter Regie von Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler hat die Grundlagen erarbeitet. Kurator der Ausstellung ist Gemeindearchivar Dr.Falk Bachter (im Bild unten re.), der auch wesentliches Material erschlossen und die Ausstellungstexte konzipiert hat. Die Broschüre "Maja, die Biene aus Schleissheim" wurde von Klaus Bachhuber von der schleissheimer-zeitung.de verfasst und gestaltet. Sie wird in der Ausstellung verkauft.
Bei der Vernissage am Sonntag nannte Bürgermeisterin Ziegler das Zusammenwirken und das Engagement dieses Arbeitskreises "einen echten Glücksfall". Die Ausstellung im Alten Schloss (Zugang an der Nordseite vom Parkplatz an der Effnerstraße her) ist nun bis 23. September täglich (außer Montag) von 10 bis 18 Uhr zu sehen (Eintritt 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei). Ein buntes Begleitprogramm rundet die Jubiläumsfeier. In der Wilhelmskapelle des Alten Schlosses, wo die meisten Begleitveranstaltungen stattfinden, wurde am Sonntag auch die Eröffnung gefeiert (Bild re.).
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)
 


20.05.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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