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Prost - aus dem Birkenstamm

Prost - aus dem Birkenstamm

Der Heideflächenverein Münchener Norden startete mit einer ungewöhnlichen Aktion am Sonntag in das neue Umweltbildungs-Jahr: im HeideHaus in Fröttmaning gab es einen offiziellen „Saft-Anstich“ – nicht Bier floss am Rande der Fröttmaninger Heide, sondern klares Wasser aus dem Stamm einer Birke. Unterschleißheims Bürgermeister Rolf Zeitler, Vorsitzender des Heideflächenvereines, setzte selbst den Bohrer an und erschloss damit eine in unseren Breiten noch wenig bekannte Quelle. Dann hieß es „O’zapft is“ – und die Veranstaltungssaison 2012 im HeideHaus war eröffnet.
Die Birke gilt mit ihrer hell schimmernden Rinde und dem eleganten Wuchs seit alters her als Sinnbild für die Jugend, den Frühling, die Schönheit und das Licht. Im HeideHaus konnten sich die Besucher ein Bild von den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Birke im Alltag machen – angefangen von Kosmetikprodukten und Heilmitteln bis hin zum traditionellen Birkenbesen.
Monika Wimmer, Umweltbildungsreferentin des Heideflächenvereines (im Bild mit dem Vorsitzenden Zeitler), berichtete zudem ausführlich über die Gewinnung von Birkensaft und seine positiven Wirkungen auf den Körper, der im Anschluss auch verkostet werden konnte. Darüber hinaus stellte Christine Joas, Geschäftsführerin des Heideflächenvereines, die Jahresaktion „Ur-Bayerisch genießen – Wildpflanzen des Monats“ vor.
Von April bis Oktober werden in dieser Serie unterschiedliche Pflanzen aus der Heide vorgestellt; woran man sie erkennt, welche ökologische Bedeutung sie haben und wie sie vom Menschen seit Jahrhunderten genutzt werden. Im „HeideHaus“ an der U-Bahnstation Fröttmaning gibt es dazu ab Mai jeden ersten Sonntag im Monat eine kleine Ausstellung, begleitet von Kostproben und Rezepten zum Nachmachen. Bis Oktober tritt dann regelmäßig eine neue Pflanze in den Mittelpunkt, die stellvertretend für eine ganze Gruppe steht.
Im Mai sind es die „Baumspitzen“ – Blätter und Nadeln von Bäumen, die auch kulinarisch genutzt werden können. Darauf folgen Pflanzenarten, die sich als Wildgemüse nutzen lassen. Im Sommer stehen essbare Blüten und Gewürzpflanzen auf dem Programm sowie Kräuter für einen kräftigen Likör. Den Abschluss bilden die zahlreichen Früchte des Herbstes, die sich zu Säften und Marmeladen verarbeiten lassen.


18.04.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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