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ORTSGESCHEHEN

Gefahren vorzeitig erkennen

Gefahren vorzeitig erkennen

Pünktlich zum Saisonbeginn wurde das Wissen der Segelflieger im LSC "Ikarus" durch eine Theorieschulung und praktische Übung aufgefrischt. Ausbildungsleiter Steffen Schörner und der Sicherheitsbeauftragte des "Ikarus", Gerald Horn, gaben in einem Rückblick auf die vergangene Flugsaison, die für den "Ikarus" unfallfrei verlaufen war, Hinweise, um weiterhin sicheres und verantwortungsvolles Fliegen zu ermöglichen.
Der Schwerpunkt lag auf situationsbewusstem Handeln. Gefahrenträchtige Situationen sollten bereits im Ansatz erkannt und durch richtiges Handeln vermieden werden. Die ortsansässigen Piloten konnten hier vom umfangreichen Wissen der beiden Berufspiloten Schörner und Horn profitieren.
Die vorwiegend genutzte Startart der Segelflieger des "Ikarus" ist der Windenstart. Seinen sicheren Ablauf und das nahtlose Ineinanderspielen aller beteiligten Personen gilt es stets zu üben und mental vorzubereiten.
Um immer auf den äussersten Notfall, einen drohenden Absturz, vorbereitet zu sein, wird regelmässig die sogenannte Notaustiegsübung durchgeführt. Hierbei wird ein Verlassen des Segelflugzeuges durch Abwurf der Kabinenhaube mit Sprung aus dem Cockpit geübt und abschliessendes Öffnen des Fallschirms. Die Übung findet freilich am Boden statt... Sie soll der Automatisierung der nötigen Handgriffe für den Notfall dienen und findet unter Zeitmessung statt. Immanuel Neumann war dieses Jahr mit 5,2 Sekunden der schnellste "Aussteiger" des "Ikarus".


06.04.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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