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Siebenmeter in der Schlusssekunde krönt Aufholjagd

Beim Bezirksoberliga-Derby zwischen dem TSV Schleißheim und dem ASV Dachau legten zunächst die Gäste engagierter los. Vor allem war es die schnelle Mitte, die Schleißheim ins Hintertreffen brachte. Das inkonsequente Rückzugsverhalten machte es Dachau leicht. Einfache Tore waren das Ergebnis.
Es dauerte, bis Schleißheim ins Spiel fand. Sofern der Ball gegen eine körperbetonte Abwehr schnell von Station zu Station lief, kam der TSV ebenfalls zu guten Möglichkeiten. Bis zum 5:5 war die Partie sehr ausgeglichen. Doch dann bewies Dachau, warum es in den oberen Gefilden der Tabelle heimisch ist. Abspielfehler, technische Unzulänglichkeiten, Unkonzentriertheiten im Deckungsverbund und zu hastige Abschlüsse auf Seiten der Schleißheimer ließen Dachau davoneilen.
Die Defensive der Gastgeber konnte kein Mittel gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Dachauer finden. Nach gut 20 Minuten sah sich Schleißheim einem Neun-Tore-Rückstand gegenüber und wirkte ratlos ob der Dominanz des Tabellenersten. 9:16 der Pausenstand.
Die Ansprache des Trainergespanns Klaus Schmid und Thorsten Jäkel war mehr als deutlich. In Hälfte zwei mühte sich Schleißheim. Dachau jedoch verwaltete den Vorsprung und blieb stets mit sechs Toren in Front. Dabei war das, was die Mannschaft Schleißheims da auf's Parkett legte, deutlich ansehnlicher als in Durchgang eins. Aber noch nicht wirklich erfolgreich.
Die Gastgeber gaben aber nicht auf, nahmen die Härte an und hielten nicht nur in der Abwehr dagegen. Nach dem 17:24 machte Schleißheim vier Treffer in Folge zum 21:24. Dachau wankte. Schleißheim war im Spiel und kämpfte weiter. Danach konnte Dachau wieder auf fünf Tore davonziehen. Nun waren nur noch knapp sechs Minuten zu spielen.
Angepeitscht von einem frenetischen Publikum kam der TSV von einem 22:27 auf 26:27 heran. Nun war das Zittern auf Seiten der Dachauer sichtbar. Doch die Nerven hielten, es gelang das 26:28. Schleißheim nutzte in der Schlussminute die Minimalchance und blieb mit 27:28 dran. Durch eine Parade von Torhüter Stephan Schmeing kam die Mannschaft noch mal in Ballbesitz, 15 Sekunden vor dem Ende. Schnell wurde der Ball nach vorne getragen, lief von rechts straff auf Halblinks und Sebastian Herrmann tankte sich sehr dynamisch durch - und in der Streitfrage, ob Stürmerfoul oder Siebenmeter, entschieden die Referees für den Gastgeber. Strafwurf quasi in der letzten Sekunde. Nach sechs Siebenmeterwürfen dieses Spiels standen nur zwei Treffer auf der Habenseite Schleißheims. Matthias Riedel stellte sich der Herausforderung und jagte den Ball ins Tor zum 28:28.
TSV: Klose; Schmeing; Malta; Machunze (2); Greulich; Walenta (2); Riedel(3/2) ; Bruchner (5); Herrmann (3); M. Hanöfner (8); R. Hanöfner (2); Petzold (1); Nagel (1/1); Kratzer


13.03.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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