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ORTSGESCHEHEN

Ein Begleiter Schleißheimer Geschichte

Ein Begleiter Schleißheimer Geschichte

Der Baum könnte schon Wurzeln geschlagen haben in Schleißheim, als Kurfürst Max Emanuel die Baustelle des neuen Schloss abschritt. Er war auf jeden Fall schon da, bevor die ersten Siedler entlang der Schlossmauern Schleißheim und Lustheim entstehen ließen. Als in den 1950er der Berglwald für eine Kleinhäusersiedlung erschlossen wurde, galt die uralte Eiche schon als unbedingt schützenswert. Jetzt wurde sie gefällt.
Der auf 200 bis 300 Jahre geschätzte Baum an der Lindenstraße sei nicht mehr standsicher gewesen, erläutert Werner Becker, der Umweltreferent der Gemeindeverwaltung. Ein Gutachten, das die Eigentümerin eingeholt habe, hätte die dringende Fällung empfohlen, da den Baum kaum noch stabiles Holz getragen habe. Zudem seien Pilzreste festgestellt worden, die von der Bayerischen Landesanstalt für Land- und Forstwirtschaft als agressiver Pilz analysiert wurden, der das Wurzelwerk von Bäumen befalle.
In der Nachbarschaft ist die Empörung über den Tod des Baumes groß. "Dem Baum war von einer Krankheit nichts anzusehen", bestätigt Becker. Die beiden Befunde seien für ihn aber eindeutig ausgefallen, so dass es an der Notwendigkeit der Fällung für das Rathaus keine Zweifel gebe.


09.02.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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