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ORTSGESCHEHEN

Staatsregierung hat schon 9 Millionen in Ansiedlung der Polizeihubschrauber investiert

Ungeachtet des gerade erst laufenden Genehmigungsverfahrens läßt das Bayerische Innenministerium am geplanten Umzug der Bayerischen Polizeihubschrauber nach Oberschleißheim nicht mehr rütteln. Die Staatsregierung hat nach eigenen Angaben bereits 1,7 Millionen Euro in Grundstücke und 7,3 Millionen Euro in den Anbau an die Hubschrauberstaffel der Bundespolizei auf dem Flugplatzgelände investiert. Eine Ansiedlung der Polizeihubschrauber auf einem der durch die Bundeswehrreform unverhofft frei gewordenen Areale komme daher nicht mehr in Frage.
"Ein Abbruch des Projekts würde dem Freistaat hohe Verluste verursachen, die zusammen mit den Kosten für eine Verlegung der Staffel auf einen der aufgegebenen Bundeswehrstandorte den Aufwand für die vorgesehenen Neubauten übersteigen würden", hat Innenmminister Joachim Herrmann (CSU) der Landtagsabgeordneten Susanna Tausendfreund (Grüne) auf ihre Kritik an der Ansiedlung beschieden. Eine Umplanung sei daher "aus wirtschaftlicher Hinsicht nicht zu verantworten".
Einmal mehr räumt das Ministerium damit ein, dass die Ansiedlung in Oberschleißheim ausschließlich wirtschaftliche Gründe habe. Zur Einleitung des Genehmigungsverfahrens war noch wertvoller Zeitverlust bei Rettungseinsätzen vom bisherigen Standort am Verkehrsflughafen München als Begründung angeführt worden, wo die Hubschrauber immer wieder mit dem regulären Flugbetrieb in Konflikt kämen.
Auf Tausendfreunds Anfrage hin erklärte Minister Herrmann nun wortreich, wie diese Konfliktsituation entstünde, wusste dann aber auf konkrete Nachfrage keinen einzigen Fall zu schildern, wo diese einsatzschädigende Zeitverzögerung auch vorgekommen sei. Man führe keine Aufzeichnungen darüber, so der Minister. "Erst wird eine Drohkulisse aufgebaut, die Hubschrauber würden vom jetzigen Standort aus bei Leben rettenden Einsätzen zu spät kommen", wundert sich Markus Büchler, der Kreissprecher der Grünen, "anschließend kann die Regierung auf Nachfrage keinen einzigen Fall benennen".
Tausendfreund fordert einmal mehr "die Prüfung von kostengünstigeren Alternativen, die die Anwohner im Hasenbergl und Oberschleißheim weniger belasten". Es sei angesichts der neuen Optionen durch die Bundeswehrreform "nicht einzusehen, warum die ganze Staffel in den dicht besiedelten Ballungsraum verlegt werden soll".
 
(mit einem Kommentar)
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


01.02.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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