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ORTSGESCHEHEN

Autobahnanschlussstelle soll ausgebaut werden

Wenn die Autobahn A92 zwischen Feldmoching und Neufahrn auf sechs Spuren wächst, wird auch die Anschlussstelle Oberschleißheim kräftig aufgemotzt. Nahezu alle Fahr- und Abbiegespuren der Bundesstraße B471 im Zu- und Ausfahrtbereich erhalten ergänzende Spuren. Der ursprünglich auf 2009 taxierte Baubeginn der Maßnahme ist allerdings derzeit ohne Terminplan, vor 2015 ist kein Baubeginn denkbar.
Oberschleißheim wartet auf den Ausbau, weil er die Autobahndirektion zu Lärmschutzmaßnahmen auf Staatskosten zwingt. Doch die vor über fünf Jahren schon fertigen Pläne, die einen Baustart 2009 vorgesehen hatten, mussten nach dem Ende der parallelen Transrapidpläne umgearbeitet werden. Jetzt sollen sie in erneuerter Form ins Genehmigungsverfahren gehen.
Auf 11,5 Kilometer Länge soll die A92 zwischen dem Dreieck Feldmoching und dem Kreuz Neufahrn auf sechs Spuren verbreitert werden. Im gesamten Gemeindebereich Oberschleißheim werden die Zusatzspuren nach innen angelegt, weil beim Autobahnbau bereits ein üppiger Mittelstreifen zur Erweiterung vorgesehen worden war. Ab der Anschlussstelle Oberschleißheim wird an die Ostseite der Autobahn ein fünf Meter hoher Lärmschutzwall aufgeschüttet, an der Westseite zur Abschirmung von Badersfeld sogar ein zehn Meter hoher Wall.
Die Autobahnbrücke der B471 soll komplett abgerissen und um zwei Fahrspuren verbreitert an gleicher Stelle neu erbaut werden. Alle Abbiegebeziehungen dort werden verbreitert. Allerdings gebe es wegen der hohen Kosten der Gesamtbaumaßnahme noch keinen konkreten Zeitplan, sagte Stefan Dürr von der Autobahndirektion Südbayern im Gemeinderat. Derzeit werden auf der Autobahn im Oberschleißheimer Gebiet täglich 57.000 Fahrzeige gezählt, prognostiziert sind 83.000 in zehn Jahren.
Wurde der Ausbau im Rathaus wegen der damit verbundenen Lärmschutzmaßnahmen bisher in froher Hoffnung erwartet, so wollte sich nun Thomas Guldenkirch mit der einhergehenden Ertüchtigung der Anschlussstelle nicht anfreunden. Die Verkehrssteigerung auf der Autobahn tangiere die Gemeinde nicht, sagte er, mit der komfortableren Anschlussstelle aber würde ein Teil des Verkehrs in den Ort geholt.
Oberschleißheim leidet seit der Autobahneröffnung unter dem Konstruktionsfehler, dass die A92 keine Abfahrt ins Münchner Stadtgebiet besitzt. „München verhindert diese Zufahrt weiterhin“, monierte Guldenkirch, „warum muss jetzt der Verkehr über uns laufen?“ Die Verkehrsbewegungen, die an der erweiteren Anschlussstelle vierspurig kanalisiert würden, „haben wir im weiteren Verlauf der B471 dann einspurig im Ort“, warnte er. Sebastian Riedelbauch verwies dagegen auf die jetzt hoffnungslose Überlastung der Anschlussstelle, die jetzt für Dauerstaus auf der B471 in bis in den Ort sorge: „Wir müssen den Ausbau haben, sonst kommen wir nie mehr nach Dachau.“


25.01.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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