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Geborgenheit, ein unschätzbarer Wert

Geborgenheit, ein unschätzbarer Wert

Eine Waage soll für das Jahr 2012 das Symbol für dem Umgang in der Gemeinde sein; wie eine Waage solle das Gemeindeleben in der Balance sein, mahnte Pfarrer Ulrich Kampe beim Neujahrsempfang des Katholischen Pfarrverbandes, und er riet den Vertretern von Gemeinderat, Vereinen und Verbänden, "miteinander darum zu ringen, ein Gleichgewicht herzustellen". An die 200 geladene Gäste stießen am Freitag im rrenovierten Pfarrheim St.Wilhelm auf das neue Jahr an.
Pfarrverbandsratsvorsitzender Peter Benthues interpretierte die große Versammlung so vieler Repräsentanten der unterschiedlichsten Organisationen und Vereinigungen als positives Beispiel für Vernetzung. "Hinter diesem Wort versteckt sich eine große Sehnsucht", sagte er in seiner Ansprache, "nach Zusammenarbeit, Partnerschaft, Harmonie im Denken und Tun und einem friedlichen Ausgleich im Miteinander." Vernetzung sei der moderne Slogan für die Erkenntnis, "dass wir in der heutigen Zeit nicht mehr im kleinen Kämmerlein denken und handeln dürfen, sondern dass wir uns auf einer größeren Ebene bewegen, austauschen und handeln müssen".
In Oberschleißheim konnte Benthues eine lange Reihe gelungener Vernetzung in diesem Sinn aufführen, von den reich unterstützten Spendenaktionen über Gemeinschaftsaktionen am Vereinsstammtisch oder bei Veranstaltungen wie jüngst dem "Schleißheimer Advent" bis hin zu Kooperationen von Schulen oder Kindergärten. All dies schaffe den "unschätzbaren Wert" der Geborgenheit über das rein familiäre Umfeld hinaus. Jeder der Vereine, Verbände oder Parteien sei daher aufgerufen, "dieses Netz der Gemeinsamkeiten noch dichter zu knüpfen, um durch die Engmaschigkeit einen Beitrag zur Geborgenheit zu leisten", appellierte Benthues, "das schafft Zufriedenheit, echten Frieden untereinander und befruchtet auch zu neuen Ideen der Zusammenarbeit und zu innovativen Projekten".
Das Gemeindeleben als Basis jeglichen sozialen Umgangs stellte Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler in den Mittelpunkt ihrer Neujahrsgedanken. "Unten, auf Gemeindeebene, entwickelt sich menschliches Miteinander", sagte sie und formulierte daher zentrale Wünsche für den Umgang in der Gemeinde. "Respektvoll miteinander streiten", gehöre dazu, ein Umgang miteinander, der auch Fehler verzeihe, oder auch die die Einsicht, "dass wir ein Einwanderungslangsland sind und dass Integration notwendig ist". Dazu wünschte sie "mehr Menschen den dringlichen Wunsch, sich für die Gemeinschaft zu engagieren". Pfarrer Kampe bündelte die einzelnen Ansätze in den Wusch an jeden Einzelnen um "ein hörendes Herz für das, was in Oberschleißheim zu tun ist".


15.01.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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