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Lesermail zum Artikel: 'Wohngebäude statt Bäckerei'

Sehr geehrte Frau Lindbüchl,
gerne bin ich bereit, mich geistig und physisch in die Gemeindepolitik einzubringen. Mit den Leserbriefen tue ich dies ja schon regelmäßig.
Beim direkten Kontakt mit den Parteien, Organisationen und dem Gemeinderat in Oberschleißheim habe ich da aber eher gelernt, „… ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland …“ (Mt. 13,57)
In jungen Jahren habe ich mich eine Zeit lang intensiv in der Kommunalpolitik engagiert. Mir wurde damals aber sehr schnell bedeutet, dass ich noch viel zu jung und unerfahren für ein Mandat sei. Mit rund 20 Lebensjahren und als Student im Gemeinderat? Undenkbar!
So habe ich mich dann anderen Themen zugewandt. Zur Ehrenrettung einiger damals aktiven Gemeindepolitiker und Ortspolitiker kann ich aber feststellen, dass Einzelne versucht haben, junge Leute für die Ortspolitik zu gewinnen UND zu halten. Aber dies war damals in den Gremien der Parteien und Wählerorganisationen nicht mehrheitsfähig. Die Grünen möchte ich hiervon ausnehmen, da sie damals in Oberschleißheim noch nicht als eigenständige Organisation vertreten waren.
Glücklicherweise haben sich die politischen Verhältnisse, insbesondere die Altersstrukturen inzwischen grundlegend geändert. Bevor ich jedoch einen Sitz im Gemeinderat mit geistigem, physischen und zukünftig bestimmt auch virtuellen Ganzkörpereinsatz füllen könnte, müsste ich 1. die positive Zustimmung meiner Familie einholen und anschließend 2. einen Beitrittsantrag bei einer Partei oder Wählerorganisation einreichen. Die auserwählte Organisation müsste mich 3. dann auch haben wollen UND 4. auch für ein Mandat nominieren und zuletzt müssten ich 5. bei der Wahl auch ausreichend Stimmen bekommen. Also eine Und-Verknüpfung von fünf Bedingungen.
Um ganz ehrlich zu sein, es ist die Landes- und Bundespolitik, die mich von einer Mitgliedschaft abhält. Auch wenn es primär um Ortspolitik geht, müsste ich auch die jeweiligen landes-, bundes- und europapolitischen politischen Ziele mitvertreten und –verantworten.
Als „Prophet“ bzw. frei von Partei- und Organisationszwängen denkende Person stehe ich aber immer gerne geistig, physisch und virtuell zur Verfügung.
Nun, an einem der nächsten Tagen werde ich Teig anrühren und versuchen, Semmeln selber backen. Sollte das Werk gelingen, dürfen Sie gerne kosten. Andernfalls: „Asche auf mein Haupt“.
Günter Braun
 
(weitere Lesermails)


10.01.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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