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ORTSGESCHEHEN

Lärmschutz umsetzen

Amtliche Lärmaktionspläne werden gerade für die Bahntrasse und die Staatsstraße 2342 erstellt, dazu erarbeitet die Gemeinde ihr eigenes hausgestricktes Lärmschutzkonzept. Aus den ersten Erkenntnissen dieser umfangreichen Beschäftigungen wurden nun erste politische Anträge gegossen. CSU und Freie Wähler beantragen in inhaltlich ähnlichen Initiativen Lärmschutzwände entlang der Bahn, die SPD eine Lärmschutzwand entlang der Staatsstraße in Lustheim.
Der Lärmaktionsplan der Bezirksregierung für die Bahnstrecke durch den Ort hat die enorme Lärmbelastung der Anlieger errechnet und dokumentiert – Konsequenzen daraus aber werden nicht hergeleitet. „Die Gemeinde hat keinen Grund zu der Annahme, dass die Bahn demnächst Lärmschutzmaßnahmen entlang der Gleise durchführt“, konstatiert die CSU in ihrem Antrag. Die Freien Wähler sehen in dem Lärmaktionsplan „Maßnahmen nur pro forma erfasst“ und fordern daher, dass die Gemeinde aktiv werden müsse.
Beide regen die Erstellung von Schallschutzwänden entlang der Bahn in Eigenregie an. „Jedes weitere Jahr ohne Lärmschutz bedeutet für unsere Bürger, dass ein Stück Lebensqualität unwiederbringlich verloren ist“, schreibt CSU-Sprecher Thomas Guldenkirch im Antrag seiner Gruppierung. Die Freien Wähler beantragen eine Prüfung der Möglichkeiten und eine Finanzierung aus dem jährlichen Etat für die langfristig angestrebte Tunnellösung der Bahn; die CSU fordert konkret niedrige Lärmschutzwände entlang der Schienen, die das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis aufwiesen. Die Tunnellösung werde von dieser Maßnahme nicht beeinträchtigt, betont die CSU.
Die SPD sieht in ihrem Antrag die Umsetzung der längst beschlossenen Lärmschutzwand für Lustheim angebracht. 2009 hatte das Rathaus die Abschirmung zur Staatsstraße 2043 bereits beschlossen. Wegen der anschließend gestarteten Grundsatzarbeit an generellen Richtlinien zum Lärmschutz wurde die Maßnahme aber nie umgesetzt. Die SPD fordert nun, im Etat für 2012 konkrete Mittel einzuplanen. Die Lärmberechnungen im Zuge dieses Konzepts hätten den Effekt der Schutzmaßnahme durchaus nahegelegt.


29.12.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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