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ORTSGESCHEHEN

Ratlos am Margarethenanger

Zum Margarethenanger fällt dem Rathaus nichts mehr ein. Die Widmung als Fahrradstraße soll gegen die rechtlichen Bedenken des Landsratsamtes erhalten bleiben, aber weitere Maßnahmen gegen den ausufernden Durchgangsverkehr werden nicht ergriffen. Marianne Riedelbauch (SPD) kündigte nun einen Antrag an, Schwellen in die Straße zur Abbremsung des Verkehrs einzubauen.
Anlieger Robert Fenzl hatte einmal mehr Hilfe gegen die "unerträgliche Verkehrssituation" gefordert. Die Schilder der Fahrradstraße hätten manche Autos zu "verhaltener Fahrweise" gebremst, räumt er ein, in der Summe aber werde weiter "abenteuerlich gerast, zum Teil unter Benützung des Gehsteigs".
Eine Einbahnstraßenlösung wird vom Gemeinderat abgelehnt, da dies den Verkehr in andere Wohnstraßen verlagern und den Einbahnverkehr wohl erst recht zu hoher Geschwindigkeit animieren würde; Geschwindigkeitslimits seien kaum hilfreich. Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler (SPD) schlug ein Gutachten über mögliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen vor, das vom Verkehrsausschuss des Gemeinderats aber bei 6:6 Stimmen abgelehnt wurde.
"Wir haben alles getan, was möglich ist", sagte Hans Hirschfeld (Freie Wähler), mehr könne nicht mehr getan werden. Thomas Guldenkirch (CSU) fand ebenfalls, dass an der Straße nichts verändert werden könne; Ursache des Problems sei einzig der Schleichverkehr und der ergebe sich daraus, dass die Kreuzung der Dachauer mit Sonnen- und Feierabendstraße nicht funktioniere. "Die einzige Lösung ist, die Motivation für die Fahrt über den Margarethenanger zu nehmen", befand er, und das heiße, die Kreuzungssituation zu verbessern.
Hierzu habe die CSU 2007 beantragt, eine Linksabbiegespur in der Dachauer Straße anzubringen, was aber im Gemeinderat einhellig abgelehnt worden sei. Wenn jetzt die Dachauer Straße an dieser Stelle saniert werde, wäre dies der ideale Zeitpunkt gewesen, um die Spur einzubringen, sagte Guldenkirch. Ziegler hatte bei der Ankündigung der Bauarbeiten bedauert, dass dieser Anspruch der Gemeinde vom Staatlichen Bauamt abgelehnt worden sei.
Dieses Bedauern sei "eine Frechheit gegenüber der Bevölkerung", schimpfte Guldenkirch, schließlich habe auch Ziegler 2007 den entsprechenden Antrag abgelehnt und seither offenkundig nichts unternommen, die Abbiegespur voranzubringen.
Florian Spirkl (SPD) konterte, ein noch grundlegenderer Lösungsansatz wäre, "den Verkehr aus dem Ort zu bringen", und dafür betreibe eine Gemeinderatsmehrheit den Bau einer Umgehungsstraße, die wiederum von der CSU boykottiert werde.


09.11.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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