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ORTSGESCHEHEN

Lesermail zum Artikel: Gymnastikhalle wird im Süden an Hallenbad-Halle angebaut

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Am Dienstag hat der Gemeinderat beschlossen, die Planungsvariante “Südlich des Eingangsbereiches“ zur Turnhallenerweiterung am Hallenbad voranzutreiben. Gegen diesen Beschluss haben wir Grüne gestimmt - nicht, weil wir grundsätzlich die Erweiterung der Sporthallenkapazitäten ablehnen, sondern eben genau diese Variante.
Die neue Gymnastikhalle würde in jedem Fall in den Bolzplatz am Hallenbad hineinreichen, wie weit ist noch ungewiss.... Die Variante „Eingang Süd“, so die vorläufige Planung, würde eine Fläche von 14m x 17m belegen, dann womöglich noch einen ca. 2m breiten Kies-Sickerstreifen rund um die Halle - und schon haben wir den Dreck im Schachterl: Seniorinnen breiten dann theoretisch ihre Turnmatte fast schon auf dem dann ehemaligen Streetballplatz aus...und die Narrhalla gerät bei ihren Hebefiguren dahin, wo mal Basketballkörbe waren!
Wer sich oft auf diesem Spiel- und Bolzplatz aufhält, weiß selbst, wie beliebt und wertvoll er ist, wie viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihn täglich nutzen. An manchen Tagen könnte man ein Schild mit „wegen Überfüllung geschlossen!“ aufstellen. Diesen Platz in irgendeiner Weise zu beschneiden, wäre sträflich!
Für den so wichtigen unorganisierten Sport, für körperliche Ertüchtigung an der frischen Luft ist er vorgesehen - und für unseren Ort ein absolutes Qualitätsmerkmal. Nicht nur der Körper findet hier Entspannung, sondern durch die Weitläufigkeit dieses Ortes, auch die oft so verstresste Psyche von Erwachsenen und Kindern. Muss man so was kaputt machen?
Genau vor einem Jahr hat der gesamte Gemeinderat genau diese Variante genau aus diesem Grund einmütig abgelehnt!
Der Hallenbelegungsplan ist de facto total überfüllt, nach Aussage der TSV-Vorstandschaft die Nachfrage nach Trainingsräumen von Schleissheimer Vereinen enorm. Sport ist nicht nur ein aktueller Trend, sondern eine lebensverlängernde Maßnahme und daher immer gefragt. Wäre es nicht sinnvoller und unterm Strich auf lange Sicht auch kostengünstiger, gleich ein komplettes Hallenteil im Norden in Fertigbauweise an die bestehende Halle anzubauen?
Die veranschlagten Kosten dafür lägen bei 1.4 Mio Euro, statt 1,2 Mio für eine halb so große Gymnastikhalle im Süden....und man will ja jetzt die Südvariante bauen, damit man später eventuell im Norden noch ein Hallenteil dranbauen kann... also warum nicht gleich effektiv planen, ein Jahr lang noch sparen und dann richtig bauen?
Aufgabe des Gemeinderates ist nicht nur sparsame Mittelbewirtschaftung, sondern auch Schaffung und Erhaltung von Lebensqualität für alle!
Ingrid Lindbüchl (Gemeinderätin Bündnis 90/Grüne)
 
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28.10.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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