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ORTSGESCHEHEN

Gymnastikhalle soll im Süden angebaut werden

Aus dem Gymnastikraum als nördlicher Anbau an die Sporthalle am Hallenbad soll nun eine Klein-Halle im Süden des Ensembles werden. Über mehrere Planungsvolten und Gedankenschritte hat das Rathaus seine ursprünglichen Absichten nun komplett umgeworfen. Die Kosten für den Neubau werden momentan auf 1,1 Millionen Euro geschätzt. Die CSU im Gemeinderat lehnt die Pläne kategorisch ab.
Immer weitere Ergänzungen, Optimierungen und Ausstattungswünsche haben die bisherige Absicht einer Mini-Lösung grundsätzlich in Frage gestellt. Statt eines angeflickten Gymnastikraumes, der zuletzt auf etwa 850.000 Euro geschätzt worden ware, wäre dann die Erweiterung der Sporthalle um eine komplette Halleneinheit der effektivere Weg, so der Gedankengang in den internen Vorsbesprechungen von Rathaus und Sportvereinen.
Hierfür müßten allerdings bei der kostengünstigsten Lösung aus Fertigbauteilen mindestens 1,4 Millionen Euro aufgewendet werden, erwartet das Gemeindebauamt. So wurde als Alternative wieder erwogen, was der Gemeinderat zuvor ausdrücklich verworfen hatte, nämlich ein Anbau im Süden der Halle. Diese Variante hätte den Charme, jetzt preisgünstiger eine Zwischenlösung bauen zu können, sich aber den Platz für eine mittelfristige Erweiterung um ein Hallenteil im Norden nicht zu verbauen. Entstehen soll hier eine Halle mit etwa 17 auf 15 Meter Grundfläche mit eigenen Dusch- und Umkleideräumen, die für alle Sportarten ohne Ball zu nutzen ist.
SPD und Freie Wähler befürworteten die Umplanung uneingeschränkt. „Wir sollten lieber ein bisserl was drauflegen und dann gleich was Ordentliches machen“, warb Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler für die neue Ausrichtung. Strikt dagegen ist weiterhin die CSU. „Die Vertretbarkeitsgrenze ist weit überschritten“, sagte ihr Sprecher Thomas Guldenkirch.
Ausgangspunkt der Planungen sei ein Gymnastikraum für damals diskutierte Kosten von 500.000 Euro gewesen, erinnerte er. Die Gemeinde könne nicht jedem sportlichen Bedarf für jeden Aufwand nachkommen. „Sport ist in Oberschleißheim eine der am besten unterstützten Interessengruppen“, sagte Guldenkirch, „aber hier ist eine Grenze überschritten, den Aufwand noch gegenüber der Allgemeinheit rechtfertigen zu können.“ Wenn diese Investition getätigt werde, müsse man unbedingt wieder über Hallennutzungsgebühren nachdenken.
Emil Köbele (Freie Wähler), der Vorsitzende des größten Sportvereins am Ort, des TSV, argumentierte, alleine mit den Oberschleißheimer Sportlern, die derzeit auf Hallen in München und Unterschleißheim ausweichen müßte, könnte der Neubau einer Dreifachhalle gefüllt werden. Das Geld sei hier „absolut sehr, sehr gut angelegt“.
FDP und Grüne liebäugelten mit anderen Neubauvarianten, vor allem mit der sofortigen Anstückelung eines Hallenteils. „Das Verhältnis zwischen den Kosten und was man dafür bekommt, scheint hier besser“, sagte Térezia Tóth (Grüne). Entscheiden wird heute der Gemeinderat.


25.10.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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