. .
Raiffeisenbank OberschleißheimBaugenossenschaft Ober- und Unterschleißheim
Facebook
KommunikationsDesign Pichler & Treffer
PR-Büro Bachhuber
slius-design - Werkstatt für Webdesign und Grafik
Ihre Gemeindebücherei
ORTSGESCHEHEN

Großübung mit 20 Fahrzeugen

Großübung mit 20 Fahrzeugen

Am Samstag fand am Regattaparksee neben der Ruderregattastrecke eine groß angelegte Übung für Wasserrettungskräfte verschiedener Münchner Rettungsorganisationen statt. Ausrichter der Übung war in diesem Jahr die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Die Übungsleitung wurde vom DLRG Bezirksverband Oberbayern besetzt, der Ortsverband München-Mitte unterstützte tatkräftig den „Gastgeber“, die DLRG Oberschleißheim. Beteiligt waren außerdem Wasserrettungsfahrzeuge, Boots- und Tauchtrupps der freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim, der Berufsfeuerwehr Pasing, zudem die SEG (Schnelleinsatzgruppe) München Ost und die SEG München West der Wasserwacht.
Etwa 60 Einsatzkräfte und deren knapp 20 Einsatzfahrzeuge und Boote waren dabei aktiv. „Regelmäßige Übungen werden meist innerhalb der Organisationen durchgeführt", erläuterte Übungsleiter Peter Schebesta vom DLRG-Bezirksverband Oberbayern, "aber auch große, gemeinsame Einsätze müssen geprobt werden.“
Und das war das Übungsszenario: Eine Gruppe von Sporttauchern ist an der Landzunge zwischen Badebereich und Naturschutzgebiet in den Regattabadesee eingestiegen und ist unter der in der Mitte des Sees verankerten Badeinsel hindurch zum Nordufer getaucht. Erst beim Verlassen des Wassers stellte die Gruppe fest, dass sie zwei ihrer Tauchkameraden unterwegs verloren haben. Was auf den von der DLRG Oberschleißheim abgesetzten Notruf nun folgte, war das höchst effiziente Zusammenarbeiten der nacheinander eintreffenden Rettungsdienste und Trupps: Am Ende waren beide Taucher gerettet, der eine wurde nach 47 Minuten gefunden, der andere ist selbst aufgetaucht, nachdem er bereits einen Einsatztaucher unter ihm gesehen hatte und es ihm langsam aber sicher zu kalt wurde. Die Taucher wurden sicher an Land gebracht und vom Personal des bereit stehenden Rettungswagen medizinisch weiter versorgt.
Im Anschluss an die Übung trafen sich alle Beteiligten im Presseraum der Olympia-Ruderregattastrecke zur Nachbesprechung, wo sich die Retter dank der Verpflegung durch die DLRG Erding erst einmal stärken und aufwärman durften. Alle Organisationen haben hier die gute und reibungslose Zusammenarbeit gelobt. Man habe sich gegenseitig unterstützt, abgesprochen und auch mit Einsatzmaterial ausgeholfen. Gelobt wurde außerdem die realistische Umsetzung des Szenarios, bei dem die restlichen Mitglieder der Tauchergruppe alle Einsatzkräfte nach besten Möglichkeiten „genervt“ haben und sie durch ihre besorgten Nachfragen von der Arbeit abgehalten haben. Einzig die Anfahrts- und Parksituation war zu einem Zeitpunkt ein wenig durcheinander. Fazit: In einem dem Übungsszenario entsprechenden Ernstfall hätten beide vermissten Sporttaucher gerettet werden können.


21.10.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

rk medien - Ihr richtig kreativer Drucker
WetterOnline
Das Wetter für
Oberschleißheim