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Streckenflüge im Sommercamp gemeistert

Streckenflüge im Sommercamp gemeistert

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30° C prägten das Ausbildungsfluglager des LSC Ikarus in der letzten Augustwoche und machten den jungen Piloten zu schaffen. Trotzdem waren herausragende Leistungen zu verbuchen.
Timo Schröder schaffte seine ersten Soloflüge auf dem Doppelsitzer ASK 13 und dem Einsitzer K8. Severin Lohberger junior (15 Jahre) konnte seinen ersten Streckenflug über 86 km erfolgreich beenden und Daniel Klingl (18 Jahre) beendete seinen ersten Streckenflug nach 44 km aufgrund schwindender Höhe mit einer gekonnten Landung auf dem Flugplatz von Fürstenfeldbruck.
Die große Hitze machte es den Piloten, Windenfahrern und Fluglehrern nicht leicht. Bei Außentemperaturen von über 30° C wird es bis zu 45° heiß im geschlossenen Cockpit. Die hohen Temperaturen sorgten für mäßige Thermik, was lange Flüge nicht gerade vereinfachte.
Mit Durchzug der Kaltfront am Samstag ergab sich für die Piloten ein gänzlich anderes Bild. Am Sonntag war sogenanntes Rückseitenwetter nach der Kaltfriont. Das ist Wunschwetter für Segelflieger, verbunden mit guten Aufwinden unter Cumuluswolken, herrlicher Sicht und geschäftigem Treiben auf dem Flugplatz.
Der erste Streckensegelflug ist aufregend und bedeutet die Aufgabe des sicheren Rückkehr-Gleitbereichs, um den Heimatflugplatz zu verlassen. Der Pilot muss nun unbedingt Aufwind finden, um weiter fliegen zu können oder sicher wieder zurückkehren zu können. Da man Aufwinde nicht direkt sehen kann, ist eine Menge an Fachwissen und Gespür nötig, die Aufwinde zu lokalisieren.
Fluglehrer Bernd Ulbrich nahm sich viel Zeit für ein ausgiebiges Sicherheits-Briefing mit den angehenden Streckenfliegern. Dermaßen gut gerüstet konnten sich beide Piloten am Sonntag auf die Reise ins fliegerische Neuland begeben. Die Flugroute ging am Flugplatz Dachau Gröbenried vorbei nach Fürstenfeldbruck, weiter zum Flugplatz nach Jesenwang und dann zurück. Nachdem Severin Lohberger in Jesenwang genug Höhe unter einer Wolke "tanken" konnte, entschloss er sich aufgrund besserer Wetteroptik und Thermikverhältnisse über den Segelflugplatz Dürabuch und Dachau zurückzufliegen und schaffte es so, seinen Flug nach knapp zwei Stunden und 86 km Strecke erfolgreich in Oberschleissheim zu beenden.
Sein Kollege Daniel Klingl wählte für den Rückweg aus Jesenwang die direkte Route über Fürstenfeldbruck. Erbarmunglos schlug das Wetterpech zu, denn genau in diesem Bereich waren keine Aufwinde zu finden. Klingl entschloss sich aufgrund seiner schwindenden Höhe zu einer sicheren Landung auf dem Flugplatz in Fürstenfeldbruck. Immerhin konnte er auf stolze 44 km Strecke zurückblicken.
Herbert Stolz, Fluglehrer-Urgestein des Ikarus, resumierte im abendlichen Debriefing: "Sicherheitstechnisch lief alles wunschgemäss, die jungen Piloten geben keinen Anlass zur Kritik, das gesamte Flugschülerteam hat gut zusammen gearbeitet".
Die Teilnehmer des Sommerfluglagers: (hinten, v. li.) Timo Schröder, Sandro Wagner, Windenfahrer Stefan Baumann, Thomas Pentenrieder, Melanie Gruber, Tobias Gühne, Fluglehrer Herbert Stolz und Christian Kuhn, (vorne) Alex Schmidt, Michael Kuch, Severin Lohberger jun., Daniel Klingl, Severin Lohberger sen.


04.09.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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