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ORTSGESCHEHEN

Vorfahrt für die Radler

Der Fahrradverkehr soll in Oberschleißheim deutlich stärkeren Stellenwert erhalten. Nach dem ersten Signal mit der Widmung des Margarethenangers zur ersten Fahrradstraße im Ort feilt eine interne Arbeitsgruppe des Rathauses derzeit an Details weiterer großflächiger Verbesserungen. Nach der Sommerpause will der Gemeinderat dann über die Vorschläge dieser Gruppe für ein Radwegekonzept beraten.
Nach der Kommunalwahl 2008 hatten die Grünen die Optimierung des Radlverkehrs als zentrale ortspolitische Aufgabe angesetzt und mit einer Vielzahl von Anträgen die Beschäftigung mit dem Thema eingeleitet. Nach einer Umfrage der Projektgruppe Verkehr der Lokalen Agenda bei allen Haushalten im vergangenen Jahr ist dann der Gemeinderat in die Initiative eingestiegen. Über 550 Oberschleißheimer hatten sich an der Aktion beteiligt, weit über 80 Prozent meldeten Ausbaupotenzial beim Radfahrkomfort an.
„Der Wunsch, die Radfahr-Aktivitäten am Ort auszudehnen, ist deutlich erkennbar“, bilanzierte Agenda-Sprecher Casimir Katz die Resultate. Zur Aufbereitung im Detail hat der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die aus Mitgliedern der Agenda, Gemeinderäten des Verkehrsausschusses und dem externen Fachplaner Andreas Bergmann besteht. Sechs Sitzungen hat diese Truppe mittlerweile absolviert.
Zuletzt wurden in Kleingruppen neuralgische Punkte eines künftigen innerörtlichen Radwegenetzes besichtigt. Diese Ergebnisse werden derzeit bewertet und dann in eine Empfehlung an den Gemeinderat zusammengeführt. Grundsätzlich hat das Konzept zwei Zielrichtungen: den Bau neuer Radwege und eine allgemeine Aufwertung des Radelns.
Bei der Ausweitung des Wegenetzes hat sich die Gruppe zunächst auf das Ortsgebiet beschränkt und überörtliche Anbindungen zunächst ausgeklammert. „Hauptproblem ist die Bundesstraße B471“, schildert Mirko Hoffmann, der von der Gemeindeverwaltung der Arbeitsgruppe angehört. An der vielbefahrenen Ost-West-Achse sind Radwege kaum machbar. Aber auch die Mittenheimer Straße in Alt-Schleißheim bietet für Radler ungünstige Voraussetzungen.
Die Akzeptanz des Radelns soll durch viel Öffentlichkeitsarbeit gesteigert werden. Die Arbeitsgruppe empfiehlt eine groß angelegte Initiative, bei der unter anderem die gegenseitigen Rechte der Verkehrsteilnehmer dargestellt werden sollen. Alleine an der Kenntnis der Verkehrsregeln mangle es stark, was viel Unmut im Straßenverkehr erzeuge, schildert Hoffmann.


01.08.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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