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ORTSGESCHEHEN

Grünes Licht für 'Green Building'

Die Neubaupläne des Rewe-Konzerns am Stutenanger haben "grünes Licht" aus dem Rathaus. Einmütig begrüßte der Gemeinderat den Ansatz des Lebensmittelkonzerns, das Areal im Herzen der Parksiedlung mit einem futuristischen Einkaufsmarkt unter dem Versprechen ökologischer Nachhaltigkeit zukunftsfähig zu machen.
Ungeachtet der positiven Grundeinstellung des Rathauses liegen jetzt die Probleme im Detail. „Was die Stellplätze anbelangt, kann der Plan so nicht umgesetzt werden“, deutete Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler schon den zentralen städtebaulichen Konfliktpunkt an. Rewe weigert sich bislang, eine Tief- oder Hochgarage zu bauen, weil die von Kunden nicht angenommen würden. Ebenerdige Stellplätze können aber, um die gewünschte Platzgestaltung nicht zu gefährden, höchstens 49 untergebracht werden und damit deutlich zu wenig. Der Konzern hat vorgeschlagen, umliegende Parkplätze für die Anwohner der Parksiedlung zu Kurzparkzonen umzuwidmen und damit dem Kundenverkehr des Marktes zuzuschlagen.
Die Freien Wähler haben darauf bestanden, die Ablehnung dieses Ansatzes bereits im Grundsatzbeschluss aufzunehmen, und weil Ziegler dies für unnötig hielt, lehnten sie den Grundsatzbeschluss ab. Für die Ratsmehrheit sind die Vorbehalte in der Auflage subsummiert, dass der Neubau „zu keiner nachteiligen Entwicklung und Belastung der Anliegerbebauung führt“. Auch die Erinnerung, das städtebauliche Anliregen einer neuen Ortsmitte nicht über der Detailplanung zu vergessen, hat die Gemeinde der Firma in den Beschluss geschrieben. „Angestrebt wirde eine städtebauliche Aufwertung des Geländes mit einer verbesserten Anbindung an die Umgebung, insbesondere den Bürgerplatz“, heißt es darin.
Im nächsten Planungsschritt werden sich nun die Sanierungsplaner und das Quartiersmanagement des Städtebauförderprojekts „Soziale Stadt“ zu den Details der Pläne äußern, in deren Mitte das Projekt Vorbildwirkung für andere private Immobilienbesitzer entfalten könnte. Außerdem werden die örtlichen Architekten eingebunden, die sich innerhalb des Ortsentwicklungskonzeptes ehrenamtlich in die Platzgestaltung eingebracht hatten.
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


27.07.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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