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ORTSGESCHEHEN

'Auf dem Rücken der Bevölkerung'

Die mangelhafte Hausärzteversorgung am Ort hat sich nach Ansicht von Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler entspannt. Akuter Handlungsbedarf bestehe nicht. So hat der Gemeinderat einen Antrag der Freien Wähler abgelehnt, bereits bei der Sitzung im Juli Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns zu hören. Das Thema soll nach der Sommerpause beraten werden.
Dazu hat Christian Kuchlbauer, Stellvertretender Vorsitzender der Freien Wähler, folgenden Beitrag verfasst:
 
"Wie in der letzten Gemeinderatssitzung zu hören war, besteht nach Meinung von Bürgermeisterin Ziegler zur Zeit anscheinend kein Bedarf an einer zusätzlichen Arztpraxis. Nach Meinung der Bevölkerung sieht dies etwas anders aus.
Viele Oberschleißheimer Bürger finden nach dem Wegzug von Frau Dr. Strobl nur schwer einen neuen Hausarzt. Frau Dr. Strobl wollte übrigens in Oberschleißheim bleiben. Sie fand hier nur keine neuen Praxisräume. Wo war hier die Hilfe der Bürgermeisterin?
Alle Oberschleißheimer Ärzte hatten letztes Jahr einen Aufnahmestopp, das heißt, sie nahmen keine neuen Patienten mehr auf. Nur Notfälle von Neupatienten wurden behandelt. Zur Zeit hat sich die Lage bei „einer“ Arztpraxis vorübergehend leicht entspannt.
Im Hinblick auf das Neubaugebiet Hirschplanallee mit über 400 Neubürgern wird sich die Lage bald wieder verschärfen. Diese Neubürger haben praktisch kaum eine Chance, in Oberschleißheim einen Hausarzt zu finden. Aber Hausärztemangel? Scheinbar nicht.
Die Freien Wähler haben fast zwei Jahre recherchiert, Kontakte geknüpft, den VdK, die Bürgermeisterin und den Gemeinderat darüber in Kenntnis gesetzt, um die Beseitigung des Hausärztemangels aktiv anzugehen. Dies alles ohne Parteipolitik zum Wohle der Bürger.
Es besteht nun die Möglichkeit, ein Gespräch mit den maßgeblichen Personen des KVB (Kassenärztliche Vereinigung Bayern) zu führen. In der dichten Terminfülle eines KVB-Vorstandes einen möglichen Termin zu finden, dauerte fast ein halbes Jahr. Nun hat der KVB per Mail angeboten, in der Julisitzung mit dem Gemeinderat die Möglichkeiten einer weiteren Arztzulassung in Oberschleißheim zu erörtern.
Der Antrag der Freien Wähler in der Junisitzung, diesen Termin in die Tagesordnung der nächsten Sitzung aufzunehmen, wurde von der Bürgermeisterin mit der Argumentation abgeschmettert, dass in der Julisitzung keine Zeit für ein Gespräch mit dem KVB sei. Sie forderte die vorhandenen Unterlagen der Freien Wähler ein, um nach einer Prüfung sich möglicherweise selbst um einen Termin zu kümmern. Der KVB könne ja vielleicht zu einer anderen Sitzung kommen. Wir haben ja kein Hausarztproblem.
Die Vorgehensweise der Bürgermeisterin und der Mehrheit des Gemeinderates ist fast schon skandalös.
Meine Damen und Herren, um was geht es denn hier? Um Parteipolitik? Um verletzte Eitelkeiten? Soll das Problem auf dem Rücken der Bevölkerung ausgesessen werden?
Den Freien Wählern geht es um die Bevölkerung von Oberschleißheim! Der KVB bietet Oberschleißheim eine Lösung an! Bürgermeisterin Ziegler und der Gemeinderat (außer Freie Wähler und Gemeinderätin Scholle) sagen „Nein“.
Es wird also wie so oft wieder eine Chance vertan. (Ausführliche Darstellung unter: www.fw-oberschleißheim.de)"


04.07.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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