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Radl-Demo gegen Abkürzungsraser

Radl-Demo gegen Abkürzungsraser

Mit einer Radl-Demo hat die Lokale Agenda am Dienstag Vormittag versucht, dem Durchfahrtsverkehr durch den Margarethenanger die neue Bedeutung als Fahrradstraße zu vermitteln. Gemächlich und nebeneinander fahrende Radler haben den Autofahrern gezeigt, dass sie das in dieser Straße dürfen und die die Autos darauf Rücksicht nehmen müssen. Mit Handzetteln wurden Inhalt und Sinn der Straßenwidmung zudem erläutert.
Die Fahrradstraße sollte zwei Verkehrsproblemen im Winkel zwischen Bundesstraße 471 und Staatsstraße 2342 gerecht werden. Zum einen ist der überörtliche Durchgangsverkehr, der sich zum Ausweichen der obligaten Staus auf den beiden überlasteten Trassen durch die Wohngebiete zwängt, die große Last der Anlieger dort. Zum anderen sieht die Lokale Agenda bei ihren intensiven Mühen um ein effektives Fahrradnetz im Ort den Margarethenanger als perfekte Parallelstrecke zur Bundesstraße, die nicht von einem Radweg flankiert ist.
In dieser Fahrradstraße nun ist motorisierter Verkehr zwar zugelassen, aber der Radverkehr hat Vorrang. Radfahrer dürfen nicht überholt werden und das heißt im Extremfall, dass Radfahrer, was auf Verkehrsstraßen untersagt ist, hier auch nebeneinander radeln dürften – und Autos hinterherzockeln. In jedem Fall aber legt die Fahrradstraße den Autos „mäßiges Tempo“ auf, und das ist das Hauptziel der Widmung. „Wir wollen, dass der Schleichverkehr davon abgehalten wird, zu rasen statt zu schleichen“, hat es die Agenda in ihrem Flugblatt formuliert.
Eine komplette Sperrung des kurzen Straßenstücks würde nach Einschätzung der Agenda nur nach dem Floriansprinzip den Verkehr in Nachbarstraßen pressen. Bis eine „große Lösung“ mit einer Umgehungsstraße oder der Abschaffung des Bahnübergangs in der Bundesstraße umgesetzt werden könne, „müssen wir uns darauf konzentrieren, die Geschwindigkeit herauszunehmen“, sagte Initiator Casimir Katz von der Lokalen Agenda.
Die Reaktionen der Autofahrer waren unterschiedlich, vom Hupkonzert aus Protest über die "Behinderung" bis zum raschen Ausweichen in eine Nebenstraße. 120 Flugblätter wurden verteilt. "Die meisten waren verständnisvoll", bilanzierte Katz, "aber ein nicht unerheblicher Anteil zeigte sich unwirsch und ungeduldig".
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)

 

 


12.04.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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