. .
Raiffeisenbank OberschleißheimBaugenossenschaft Ober- und Unterschleißheim
Facebook
KommunikationsDesign Pichler & Treffer
PR-Büro Bachhuber
slius-design - Werkstatt für Webdesign und Grafik
Ihre Gemeindebücherei
ORTSGESCHEHEN

'Web 2.0 - Fluch oder Segen?'

Unter der Fragestellung "Web 2.0 - Fluch oder Segen?" referierte Rainer Oesmann, Spezialist für System- und Internetsicherheit am Leibniz-Rechenzentrum, bei der SPD über "Google, Facebook - und kein Ende". Nach einer Darstellung der technischen Grundlagen griff Oesmann einige aktuelle Aspekte heraus. Die gemeinsame Arbeit an dynamischen, interaktiven Wissenssammlungen wie Wikipedia beginne, Lexika teilweise zu ersetzen. Soziale Netzwerke böten die Möglichkeit, Informationen und Meinungen schnell in einem großen Kreis von Interessierten zu publiziueren und zu multiplizieren und sich so mit Gleichgesinnten zu vernetzen.
Es müsse aber jedem Nutzer klar sein, dass das Geschäftsmodell und der enorme Erfolg von Firmen wie Facebook darauf beruht, dass dafür mit Informationen über Vorlieben und Verhaltensweisen bezahlt werde, die für den Betreiber beim Verkauf an Interessierte bares Geld bedeuteten. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten: obwohl die Nutzer oft anonym bleiben, sind die preisgegebenen Informationen im Allgemeinen erstaunlich ehrlich.
Abschließend wurden von Oesmann die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen und Gefahren, z.B. für den Datenschutz, beleuchtet. Das Empfinden von Privatsphäre habe sich im Netz offenbar grundlegend geändert wie die weit verbreitete freiwillige Preisgabe privater Informationen, Vorlieben und Verhaltensweisen zeige. Das führt nicht immer nur zu den gewünschten Ergebnissen, zeigte Oesmann auf. Die Webseite „pleaserobme.com“ zeige, wie Informationen über den Familienurlaub in einem sozialen Netzwerk in Kombination mit Ortsangaben in einem anderen System zu für Einbrecher hoch interessanten Anregungen führen kann.
Eine wichtige Rolle spielen Informationen aus dem Netz bei der Rekrutierung von Personal: Nach einer Umfrage haben 70 % der befragten Firmen Bewerber im Internet gecheckt, 47 % haben Bewerber wegen dort gefundener Informationen zurückgewiesen. Die zusammenführende Darstellung von Informationen wie Kriminalitätsraten oder Einkommen in Karten könne wertvolle Information für bestimmte Fragestellungen liefern, gleichzeitig könne sie in den falschen Händen Menschen stigmatisieren.


29.03.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

Bücher am Schloss
rk medien - Ihr richtig kreativer Drucker
WetterOnline
Das Wetter für
Oberschleißheim