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Aufstieg in eigener Halle verschenkt

Die Handballer des TSV haben den Aufstieg in die Bezirksoberliga vorerst verpasst. Als nominell Erster der Bezirksligatabelle gewannen sie auch das erste Entscheidungsspiel bei der punktgleichen HG Ingolstadt am Samstag mit 23:22. Doch mit einer desaströsen Leistung tags darauf in eigener Halle, wo es ein 19:27 gab, wurde der direkte Aufstieg verspielt. Jetzt geht es in die Relegationsrunde.
Nach dem knappen Sieg in Ingolstadt sollte in der heimischen Jahnsporthalle vor eindrucksvoller Kulisse alles klargemacht werden. Die Gastgeber begannen sehr nervös. Ingolstadt agierte ruhig und nutzte jede sich bietende Möglichkeit. Sowohl defensiv als auch offensiv lief es bei den Schleißheimern alles andere als rund: viele technische Fehler, Abschlussschwäche und zu wenig Biss in der Abwehr.
Magere zwei Tore fabrizierten die Hausherren in gut 15 Minuten. Die Gäste trafen sieben Mal. Scheinbar wollte nur eine Mannschaft, und das uneingeschränkt, den Sieg. Es gab für den TSV nur einzelne Lichtblicke. Denn wenn gemeinsam gespielt wurde, wenn der Ball aus der Bewegung kam und vor dem Abschluss sieben oder acht Stationen zügig passierte, dann konnte der Abwehrriegel der Ingolstädter geknackt werden. Aber diese Versuche an einer Hand abzählbar.
Hinzu kam die fehlende Absprache in der Defensive. Ingolstadt zog weiter davon und wurde nur durch die Halbzeitsirene gestoppt. 7:14 war der Halbzeitstand. Und das in eigener Halle, wo die Schleißheimer in dieser Saison ungeschlagen waren.
Endlich aufgewacht aus diesem Albtraum nahm in der zweiten Hälfte Schleißheim auch teil am Spiel. Jetzt konnte man auch mal erfolgreich abschließen und mehrere sehr gute Chancen erarbeiteten. Von einem 7:15 kämpften sich die Gastgeber auf ein 11:15 heran und blieben auch mit dem 12:16 in Schlagdistanz. Doch dieser Zwischenspurt kostete Kraft. Ingolstadt nutzte nun die Möglichkeiten zu einfachen Toren und baute den Vorsprung wieder aus.
Der Rückstand aus Sicht der Schleißheimer wuchs auf gewaltige zehn Tore. In den Gesichtern der Spieler und der Zuschauer spiegelte sich allmählich das blanke Entsetzen ob dieser Leistung. Das Spiel war entschieden. Am Ende gewann Ingolstadt in Schleißheim hoch verdient mit 27:19. Es war die wohl schlechteste Saisonleistung des TSV. Das, was die Mannschaft heuer ausmachte, der geschlossene Zusammenhalt, war nur vereinzelt zu sehen.
TSV: Klose; Haselow; Karlhuber (1); Jäkel (1); Herrmann; Riedel (3/2); Spirkl (2); Hanöfner (3); Bruchner; Petzold; Hepting (5); Schwindt (4); Kierdorf; Walenta
Die Partie tags zuvor in Ingolstadt war auf sehr hohem Niveau geführt worden. Zunächst konnte sich keiner der Mannschaften wirklich absetzen. Auf beiden Seiten waren es Einzelaktionen, die Tore mit sich brachten. Bis zum 3:3. Schleißheim verdichtete die Abwehr, konnte schnell in der Breite verschieben und zwang Ingolstadt zu Fehlern. Die Gäste nutzten die Gelegenheiten prompt und die Offensive wurde von Spielzug zu Spielzug immer besser. Es gab sehenswert vorgetragene Angriffe, welche konsequent abgeschlossen wurden. In der Abwehr wurde nun Beton angerührt und wenn dann doch mal ein Angreifer der Gäste ein Schlupfloch fand, stand im Tor ein sensationell aufgelegter Alex Klose. So konnte Schleißheim vier Tore in Folge erzielen und ein 7:3 erarbeiten.
Dieser Spielrausch gipfelte gar in einem 14:5 kurz vor der Pause. Mit einem 14:6 ging es in die Kabinen. Vom 17:9 ab wurde der Vorsprung nur noch verwaltet. Die Abwehr stand weiter gut, aber unerklärlicherweise wirkte Schleißheim nun nervös, zeitweilig hektisch und technische Fehler häuften sich.
Teilweise ideenlos wurde agiert und es gelang nicht, den Gegner in Bewegung zu bringen. Und die Gastgeber rochen Lunte. Beim 17:12 kam die Auszeit. Ingolstadt verkürzte den Abstand danach weiter und wurde erst beim 18:14 gestoppt. Schleißheim konnte den Vorsprung nun wieder auf fünf Tore zum 21:16 ausbauen, doch waren es Einzelaktionen und auch die Abwehr brach auseinander.
Ingolstadt, das nie aufgehört hatte, an sich zu glauben, verkürzte Tor um Tor. Beim 22:29 waren noch knapp fünf Minuten zu spielen. Schleißheim machte das 23:20. Die Gastgeber kamen noch mal heran, doch nur noch bis zum 23:22.
TSV: Klose; Karlhuber (1); Jäkel (2/1); Herrmann (2); Riedel (1); Spirkl (3); Hanöfner (2); Bruchner (4/2); Petzold (2/1); Hepting (4); Schwindt (2); Kierdorf


29.03.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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