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Lesermail zum Artikel „Umgehungsstraße bekommt staatliche Priorität“

Lesermail zum Artikel „Umgehungsstraße bekommt staatliche Priorität“

Jetzt schon die Klampfe rauszuholen und zu frohlocken, halte ich wirklich für übertrieben...genauso wie die Erwartungshaltung an diese Westumgehung. Mag sein, dass dann drei Autos weniger durch die Feierabendstraße fahren, aber der Verkehr insgesamt wird deswegen nicht weniger - im Gegenteil, wer Straßen baut, wird Verkehr ernten.
Und ruhiger wird’s in Oberschleißheim deswegen auch nicht, da haben dann einfach andere Menschen den „Schwarzen Peter“! Leute aus der Ertlsiedlung und Mooswegsiedlung, freut Euch, der Lärm und Dreck von zwei Straßen wird ungehemmt auf euch herniederbrechen!
Einzig und allein der Leidensdruck, den Lärm, Abgase und das Feststecken in einer Autoschlange verursachen, zwingt uns über Alternativen zum Individualverkehr nachzudenken und endlich grundlegender umzudenken.
„13,9 Millionen Euro Finanzierung vom Freistaat unter Vorbehalt“ ... sehr hoffnungsvoll ... es ist noch nicht mal Geld da, die Straßenschäden des vorletzten Winters auszum(ä)rzen … aber jetzt können wir ja schon mal planen: da planen wir dann mit 4,9 Umgehungskilometer ökologisch wertvollste landschaftliche Zusammenhänge und Ausgleichsfläche zu zerschneiden, wir planen den denkmalgeschützten Kanal zu verschandeln und ganz wichtig: wir planen eine Straße neben der Straße!
Das Allerschlimmste an dem Ganzen ist aber, dass eine solche Ortsumgehung Tür und Tor für weitere Entwicklungen und Flächenversiegelung auf diesem sensiblen Gebiet öffnet, wie z.B. ein Gewerbegebiet an der A92. Dies wäre laut Machbarkeitstudie absolut prädestiniert für „überörtlich bedeutsame Transport –, Lager -, Großhandels- und Zulieferbetriebe“, was im Klartext heißt: noch mehr Verkehr, Lärm und Dreck! ...wenn z.B. in der Früh um fünf Uhr mächtige Dieselmotoren laaaangsam warm laufen...
Erwaaachet Leute! Die Millionen wären fürwahr sehr viel besser im Ausbau des ÖPNV angelegt und in der deutlichen Verbesserung der Radwegnetze. Dringlichkeitstufe 1 hätte in unseren Augen das Anpflanzen eines Lärmschutzwaldes an dieser Stelle (im Flächennutzugsplan der Gemeinde Oberschleißheim auch so vorgesehen!) - der wäre bis 2020 durchaus ansehnlich gediehen und hätte stetig frische Luft produziert!
Ingrid Lindbüchl (Gemeinderätin Bündnis 90/Die Grünen)
 
(weitere Lesermails zum Thema)


04.03.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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