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Kein Fußballspielbetrieb an der Jahnstraße

Wenige Monate nach dem Umzug vom Stichgartl auf die neuen Fußballplätze südlich des Schlosses kommt der FC Phönix mit diesen neuen Plätzen schon nicht mehr aus. Der Umzug habe 'einen stetigen Zuwachs an Mitgliedern' bewirkt, schrieb der Vereinsvorsitzende Walter Tarin ans Rathaus, so dass bereits drei neue Schülermannschaften gebildet worden seien. Nun habe der Verein Engpässe bei der Trainings- und der Spielplangestaltung. Der FC Phönix hat daher beantragt, den Spielbetrieb der wiederbelebten Damenmannschaft komplett auf dem Sportplatz Jahnstraße auszutragen und andere Teams dorthin nötigenfalls ausweichen zu lassen.
Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler wollte dies anstandslos genehmigen, lediglich mit der Vorgabe, 'dass Interessen anderer Sportvereine nicht entgegen stehen'. Im Gemeinderat stieß dies jedoch auf massiven Widerspruch. Damit würde man 'Krieg zwischen den Vereinen säen', prophezeite Peter Benthues. Mit einer gerade erst neu erstellten Sportanlage für die Kicker 'muss ein Verein eben auch mal klar kommen', sagte er, und die Termine 'eben so gestalten, dass Trainings- und Spielbetrieb vereinbar sind.' Emil Köbele, Vorsitzender des TSV, der die Anlagen an der Jahnstraße überwiegend nutzt, erinnerte daran, dass es für die Nutzung der Jahnstraße 'noch nie Pauschalgenehmigungen gegeben' habe. Jede Nutzung des Freiplatzes sei im gegenseitigen Benehmen der Vereine über Einzelgenehmigungen gebilligt worden. Mit der von Zigler nun vorgeschlagenen Entscheidung aber würde dem FC Phönix für regelmäßigen Spielbetrieb 'ein Anspruch festgeschrieben', sagte Köbele, 'das wäre ein Präzedenzfall, wie er noch nicht da war'.
Ziegler widersprach vehement, dass ein derartiger Beschluss 'Krieg zwischen den Vereinen' auslösen würde: 'Unsere Vereine am Ort vertragen sich sehr gut.' In der Sache aber ließ sie sich umstimmen. Ihre Genehmigung sei 'vielleicht ein Schnellschuss' gewesen, räumte sie ein, zur Unterstützung der Damenmannschaft und zur besseren Ausnutzung der Anlage. Das Freigelände sei doch vom TSV wenig genutzt. Nun soll jedoch die bisherige Vergabepraxis beibehalten werden, so dass der FC Phönix im Einzelfall jederzeit auf die Anlage zurückgreifen, dort allerdings keinen regelmäßigen Spielbetrieb ausrichten kann.


15.06.2005    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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