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Lesermail zum Artikel: 'Rathausspeicher wird Lagerraum"

Wie uns vor einem Jahr (25.1.2010) im Gemeinderat dargelegt wurde, ist eine Dachsanierung des Rathauses unumgänglich. Aufgrund der Ausführungen des Ingenieurbüros und der Verwaltung haben wir einer Kaltsanierung mit einer Kostenschätzung über 750.000 Euro zugestimmt.
Nun hat es ein Jahr gedauert, bis wir konkrete Pläne vorgelegt bekommen haben. Eigentlich haben wir damit gerechnet, dass ALLE Sanierungsmöglichkeiten (auch ein neuer Dachstuhl) aufgezeigt würden. Nachdem wir die erwartete Gegenüberstellung der Kosten von neuem und saniertem Dachstuhl nicht vorfanden, hat u.a. Gemeinderat Negele diese Gegenüberstellung in der Bau- und Werkausschusssitzung von der Verwaltung beantragt.
Erstaunlich war dann, dass am nächsten Tag eine halbe Stunde vor der Gemeinderatssitzung uns eine achtseitige Abhandlung über den Vergleich neuer/sanierter Dachstuhl zur Verfügung gestellt wurde. Warum dauert eine Kostenaufstellung für eine Dachsanierung mit Stahl verstärktem alten Dachstuhl ein Jahr und eine Kostenaufstellung für eine Dachsanierung mit neuem Dachstuhl nur 24 Stunden?
Wurde diese Zusammenstellung mit „heißer Nadel“ gestrickt? Es war den Gemeinderäten der Freien Wähler nicht möglich, in einer halben Stunde mit der notwendigen Intensität die vorgelegten 8 Seiten durchzuarbeiten.
Es wäre leicht möglich gewesen, die Entscheidung auf die Februarsitzung zu vertagen. Bei der Verwendung von Steuermitteln, vor allem in dieser Größenordnung, sollte mehr Zeit zur Durcharbeitung der Vorlagen zur Verfügung stehen als eine halbe Stunde.
Die nachträgliche, intensive Betrachtung der Unterlagen hat dies bestätigt. Wir sind nicht gegen die Sanierung des Rathausdaches, aber es sollte genügend Zeit zur Entscheidungsfindung vorhanden sein. Aus diesem Grund haben wir gegen den Vorschlag der Verwaltung gestimmt.
Es ist nicht das erste Mal, dass wichtige Beschlussvorlagen erst kurzfristig vor der Sitzung vorgelegt werden. Wir werden auch künftig dies nicht tolerieren und somit nicht, wie es Thomas Guldenkirch (CSH) ausdrückte, zum „Wunschergebnis der Verwaltung bzw. Bürgermeisterin“ beitragen.
Die Gemeinderäte der Freien Wähler Hans Hirschfeld, Hans Negele, Emil Köbele
 
(weitere Lesermails)


03.02.2011    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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