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Das 'soziale Gewissen' von Ort und Landkreis

Das

Bei der Jahresabschlussversammlung der SPD wurde Edeltraut Bilderl für 50jährige Mitgliedschaft geehrt. Gerhard Habel und Ludwig Kiermeier für jeweils 40 Jahre in der Partei. Vorsitzender Peter Lemmen beleuchtete in seiner Laudatio die Zeiten, als die drei Geehrten zur SPD stießen: 1960, als Edeltraut Bilderl zur SPD kam, regierte in Bonn noch Konrad Adenauer als Bundeskanzler, die SPD hatte ein Jahr zuvor mit dem Godesberger Programm den Schritt zur Volkspartei getan. Edeltraut Bilderl kommt aus einer sozialdemokratischen Familie: sie ist die Tochter von Jacob Gollwitzer. Er war 1946 einer der Mit-Wieder-Begründer der SPD in Oberschleißheim. Später war er dann jahrelang Gemeinderat und 1946-48 und 1960-66 zweiter Bürgermeister. 1966 wurde Edeltraut Bilderl als erste Frau für die SPD in den Gemeinderat gewählt, dem sie bis 2008, also 42 Jahre angehörte. 24 Jahre, von 1972 bis 1996 war sie auch Kreisrätin. In diesen Jahren hat sie sich insbesondere für soziale Belange stark gemacht: 1968 gründete sie den Altenclub, den sie bis 2007 geleitet hat. Sie war Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, bis sie 2007 zur Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Sie war 1976 Kreisvorsitzende, ab ´77 im Bezirksvorstand der Arbeiterwohlfahrt. Diese Arbeit wurde vielfältig geehrt: mit der Bürgermedaille (1986), der Bezirksmedaille in Gold (1996) oder der Willy-Brandt-Medaille der SPD (1999).
Landtagsabgeordneter Peter-Paul Gantzer nannte Edeltraut Bilderl in seiner sehr emotionalen Ansprache das „soziale Gewissen“ des Kreistages. Der frühere Landrat habe immer wieder aus Respekt vor ihren zu erwartenden Angriffen Entscheidungen in sozialen Fragen nachgebessert. Er würdigte insbesondere auch, dass sie neben ihrer Familienarbeit ihren verstorbenen Mann Sepp Bilderl bei seiner ebenfalls enormen politischen Leistung sehr unterstützt und zusätzlich diese eigenständige politische Lebensleistung erbracht habe.
1970, als Gerhard Habel und Ludwig Kiermeier zur SPD kamen, hatte Willy Brandt mit seiner neuen Ostpolitik begonnen. Lokal wurde über die Landkreisreform gestritten. Gerhard Habel hat immer wieder auf hinteren Listenplätzen für den Gemeinderat kandidiert. Dazu war er Jugendleiter und Vorstandsmitglied beim SV Riedmoos und arbeitet bei der Badersfelder Laienspielbühne mit.
Ludwig Kiermeier ist Fußballer mit Leib und Seele: Spieler, über 25 Jahre Trainer für Schüler und Jugendmannschaften, und zeitweise im Vorstand des FC Phönix. 1972 wurde Ludwig Kiermeier in den Gemeinderat gewählt, dem er bis 1978 und dann wieder von 1984 bis 2002, also insgesamt 24 Jahre angehörte. Für seine Verdienste um das Vereinsleben, die Jugendarbeit und die Gemeindepolitik wurde er 1994 mit der Bürgermedaille ausgezeichnet.


20.12.2010    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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