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ORTSGESCHEHEN

Bildungsoffensive und Eigenverantwortung

Mit einem Programm zur optischen Aufwertung der Parksiedlung und einer Bildungsoffensive für die Kinder des Viertels soll das Projekt "Soziale Stadt" im nächsten Jahr fortgeführt werden. Insgesamt 210.000 Euro sollen 2011 in das Städtebauförderprojekt investiert werden, entschied der Gemeinderat einstimmig; 60 Prozent davon aus dem Bund-/Land-Programm, den Rest muss die Gemeinde beisteuern.
Nach den vorgezogenen Aktionen, bei denen Kinderwünsche aus der Siedlung umgesetzt wurden, wird dieser Tage nun ein Quartiermanagement um Tilo Klöck und Marga Mitterhuber vom „Büro für Organisations- und Gemeinwesenentwicklung“ eine Anlaufstelle in der Parksiedlung beziehen. Von dort aus soll dann das Projekt „Aufwertung durch Pflege“ gestartet werden.
Hier soll sich eine Arbeitsgruppe innerhalb der Siedlung etablieren, die generationen- und nationalitätenübergreifend angelegt werden soll. Und die soll dann ganz konkret anpacken: Unrat beseitigen, öffentliche Plätze säubern und verschönern. Mittelfristig soll neben einer optischen Aufwertung des Viertels so vor allem ein Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner untereinander und mit ihrem Wohnumfeld erreicht werden. In die Arbeitsgruppe integrierte Kunstaktionen sollen öffentliche Attraktionen werden, mit denen die Ansätze und Erfolge des Projekts nach außen transportiert werden und die griffige Signale in das Viertel selbst setzen.
Durch die Vorleistung öffentlichen Engagements sollen auch die privaten Immobilienbesitzer animiert werden, durch eigene Taten die baulichen Sünden der Siedlung zu lindern. Das Projekt könne daher „sichtbare Signale setzen, aus der Misere des Viertels rauszukommen, noch bevor Bagger anrollen müssen“, umriß Tilo Klöck im Gemeinderat den Ansatz. Noch im Dezember sollen erste Initiativen für das Projekt gestartet werden.
Zweite konkrete Maßnahme ist ein Bildungsprogramm im Schul- und Vorschulbereich. Hier sollen mit einer Vielzahl an Ansätzen die Bildungsmöglichkeiten für die Kinder des Viertels erweitert werden. Zum einen zielt das auf eine Verbesserung der sprachlichen Kompetenz der oft fremdsprachigen Kinder, zum anderen auf eine Einbindung der Wahrnehmung der Kinder in ihr Wohnumfeld. Neben pädagogischen Fachkräften, die das Projekt begleiten, soll auch hier ein Arbeitskreis unter dem vorläufigen Titel „Wir Stadtteilmütter“ aus der Parksiedlung selbst die Initiative mit Leben füllen. Die Schulen und die Kinder- und Jugendeinrichtungen der Gemeinde sollen intensiv mit eingebunden werden.


24.11.2010    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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