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Aufholjagd in dramatischem Finish nicht gekrönt

Im dritten Saisonspiel der TSV-Handballer sollte der dritte Sieg in Folge her. Das Spitzenspiel beim ungeschlagenen Gastgeber HG Ingolstadt begann zerfahren. Viel Nervosität schien im Spiel zu sein und auf beiden Seiten war die Fehlerquote hoch. So wurden klarste Chancen ausgelassen und der Verbund von Torhüter und Abwehr funktionierte beim TSV nur vereinzelt.
Die Partie war ausgeglichen. Bis zum 4:4. Danach ließ der TSV hundertprozentige Torchancen aus und scheiterte immer wieder am gut aufgelegten Hüter der HG Ingolstadt. Hinzu kamen Nachlässigkeiten in der Abwehr und auch bei den Schleißheimer Torhütern war das Glück kaum gesehen. Nach tollen Paraden rutschte der Ball im nächsten Moment doch ins Tor.
Ingolstadt setzte sich so auf drei Tore ab. Durch Konter, kleingruppentaktische Mittel und eine bessere Deckung kämpfte sich der TSV wieder zurück in die Partie. Nach dem 8:8 und dem 9:9 konnte die Mannschaft sogar wieder in Führung gehen. Doch Ingolstadt war wacher und nutzte den Raum der zu passiv agierenden Schleißheimer Abwehr. Vor allem fehlten die Grundaggressivität und der Wille in dieser Phase. Ingolstadt ging in Führung und stellte abermals den Abstand von drei Toren her.
Nach dem Wechsel galt es für den TSV, aggressiver in der Abwehr zu stehen und die klaren Tormöglichkeiten zu nutzen. Es sah zu Beginn von Hälfte zwei aber nicht danach aus. Die Gastgeber machten weiter ihr Spiel, zogen gar auf 21:17 davon. Jetzt stemmte sich der TSV gegen die drohende Niederlage. Es gelangen einfache Tore. Bedingt durch eine kompakte Abwehr ergaben sich diese Möglichkeiten.
Doch die Aufholjagd auf 20:22 kostete Kraft. Viel zu oft waren es nun Einzelaktionen und Nachlässigkeiten im Rückzugsverhalten, die es den Ingolstädtern leicht machten. Und so war das 22:27 aus Sicht der Gäste keine Überraschung. War nun alles entschieden?
Schleißheim biss auf die Zähne und mobilisierte noch mal alles. Tor für Tor kam die TSV-Sieben heran. 26:27: Ingolstadt wurde nervös. Fehler Schleißheim, das 26:28. Wenige Minuten noch zu spielen. Im Gegenzug gelingt das Tor für die Gäste. Spannung pur. Ingolstadt spielt die Zeit herunter. Zeitspiel. Ein schneller Abschluss folgt und Schleißheim kommt in Ballbesitz, hat in der Folge mehrfach die Möglichkeit, den Ausgleich zu machen. Dieser gelingt dann auch: 28:28, ene Minute noch zu spielen.
Hektik. Ingolstadt bleibt ruhig und macht eine halbe Minute vor Schluss ein glückliches 28:29. Alles vorbei? Nein. Schleißheim hat den Ball. Spielt mit Druck von rechts nach links und zurück nach rechts und dann… Der Ball flutscht ins Aus und Ingolstadt gewinnt verdient ein spannendes Spiel. 
Für den TSV gilt es nun vor allem, das Augenmerk auf das Zusammenspiel auch in kritischen Spielsituationen zu legen. In der Schlussphase waren es doch zu viele Einzelaktionen und Versuche mit der sprichwörtlichen Brechstange. Spielzüge wurden zuwenig gespielt und wenn, zu hastig abgeschlossen. Baustelle Nummer zwei ist die Abwehr. Diese stand vereinzelt zu defensiv und war höchstens 10 Minuten konsequent und kompakt.
Schleißheim: Schmeing (TW); Klose (TW); Karlhuber; Jäkel (2); Herrmann (3); Riedel (4); Hanöfner (2); Bruchner (7/5); Heinze; Petzold (1); Hepting (3); Schwindt (5); Greulich; Walenta (1)


18.10.2010    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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