. .
Raiffeisenbank OberschleißheimBaugenossenschaft Ober- und Unterschleißheim
Facebook
KommunikationsDesign Pichler & Treffer
PR-Büro Bachhuber
slius-design - Werkstatt für Webdesign und Grafik
Ihre Gemeindebücherei
ORTSGESCHEHEN

Erinnerungen an Pioniertage

Erinnerungen an Pioniertage

Der Amerikaner Drury Wood gehört zu den erfolgreichsten Testpiloten weltweit und hat auch in Deutschland seine Spuren hinterlassen. Ende der 60er Jahre führte er die Flugerprobung des Dornier Senkrechtstarters Do 31 durch, eines der ehrgeizigsten Projekte der deutschen Luftfahrtgeschichte. Neben dem Bundesverdienstkreuz brachte Wood dies auch die begehrte amerikanische Testpilotenauszeichnung ein, den 'Kincheloe Award' ein. Diese besondere Auszeichnung hat Wood nun der Flugwerft Schleißheim überlassen. Museumsleiter Gerhard Filchner hat den Award von der Journalistin Sabine Rita Winkle überreicht bekommen (Bild). Neben dem dort ausgestellten Senkrechtstarter Do 31 wird die Auszeichnung nun platziert.
Drury Wood wurde 1923 in den USA geboren und diente sowohl im Zweiten Weltkrieg als auch im Koreakrieg bei den US-Streitkräften als Kampfpilot. Während seiner anschließenden Karriere in der 'US Navy Test Pilot School' als Ausbilder für Testpiloten hat er für viele späterer selber berühmt gewordene Testpiloten und Astronauten den Grundstein gelegt. Zu seinen bekanntesten Schülern zählt John Glenn, der erste Amerikaner, der die Erde in einer Raumkapsel umrundet hat. Wood selber flog als Testpilot mehr als 115 verschiedene Luftfahrzeugtypen. Den Höhepunkt seiner Karriere stellt die 'Do 31'-Erprobung bei Dornier dar.
Wood lebt heute in Oregon, USA. 'Für ein derartiges Projekt hatten wir ein relativ kleines Team', erinnert er sich, 'dafür wusste jeder ganz genau, was zu tun war, und auch unser Boss Hans Schabronath packte einfach mit an, wo es notwendig war.' Als Kopilot im Senkrechtstarter 'Do 31' flog meistens der inzwischen verstorbene Franz Rödel, als Vertreter der sog. 'E-Stelle 61' der Bundeswehr als ziviler Angestellter. 1969 wurde die Maschine auf dem Pariser Aérosalon der Öffentlichkeit vorgestellt. Während des Überführungsflugs von München nach Paris gelang es dem Testpiloten Wood, mehrere Weltrekorde aufzustellen. Nach Woods Überzeugung gibt es bis heute 'kein Flugzeug auf der ganzen Welt mit den Leistungen der Do 31'.


(Hierzu ist ein Lesermail eingegangen.)


04.01.2010    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

Bücher am Schloss
rk medien - Ihr richtig kreativer Drucker
WetterOnline
Das Wetter für
Oberschleißheim