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Meissner Porzellan und Otto Hupps Aktien-Bank...

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Ein Oberschleißheimer Bürger wird kommende Woche 70 - nämlich Otto Bürger. Der Ortschronist und leidenschaftliche Sammler von Schleißheimer Devotionalien hat zur Feier seines 'Runden' dabei einmal mehr eine ganz exquisite Idee umgesetzt: am Samstag wurde in der Flugwerft des Deutschen Museums eine Ausstellung eröffnet: '70 Ansichten aus Schleissheim' versammelt passend zum Anlass exakt 70 Werke und Exponate, mit denen die Historie des Ortes schlaglichtartig skizziert wird.
Auf 36 Stellwänden, in fünf Vitrinen und einem Glasschrank, arrangiert von KommunikatiosDesign Pichler und Treffer, sind Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen, Pastelle sowie das Porzellan der Meissener und Nymphenburger Manufaktur ausgestellt. 'Das Ganze ist einmalig', betont Bürger, 'so etwas gab's in der Kommune noch nie.' Das Kaleidoskop, das einen Blick weit in die Zeit vor Erfindung der Fotografie bietet, umfasst neben Altschleissheim auch die heutigen und damaligen Ortsteile Neuherberg, Mittenheim, Badersfeld, Niederhochmutting und Mallertshofen. In fast 50jähriger Sammlertätigkeit hat Bürger die Exponate zusammengetragen.
Die Bildergalerie bringt unter anderem unbekannte Ortsansichten in Erinnerung. Wem ist schon bewusst, dass es in Mittenheim eine riesige Klosterkirche gab, geschweige denn wie diese aussah? Ein Kupferstich aus dem Jahre 1727 zeigt den Bau des Neuen Schlosses Schleissheim. Auf einer Lithografie ist die landwirtschaftlich genutzte Fläche südlich der Schleissheimer Schlösser abgebildet, als es noch keinen Flugplatz gab. Was sich hinter dem Flurnamen der Hirschplanallee verbirgt, das offenbaren eine Radierung und ein erläuterndes Aquarell.
Einige Bilder, die durch Veröffentlichungen bekannt sind, können jetzt erstmals im Original gesehen werden, wie etwa die 'Schwertkoff'sche Villa', ein fein ausgearbeitetes Aquarell von 1865 vom königlichen Hofmaler Jobst Riegel, oder die 'Kühe im Wilhelmshof', geschaffen von dem Engländer Charles Tooby. Auch die zeitgenössischen Künstler sind im Repertoire: Josef Diepold, Eberhard Lorenz und Jürgen Pichler. Eine besondere Kuriosität stellt eine Gartenbank von Otto Hupp dar. Sie ist Gegenstand und 'geistiger Inhalt' der 'Schleissheimer Gartenbank Aktiengesellschaft' mit einem Stammkapital von 100 mal 1000-Bürgermark-Aktien...
Die Ausstellung kann bis 21. Juni während der normalen Öffnungszeit des Museums besichtigt werden.

09.05.2009    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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