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ORTSGESCHEHEN

'Noch Einiges zu erwarten'

Nach den Nackenschlägen bei den Kommunal- und Landtagswahlen des vergangenen Jahres zeigt sich die CSU wieder sehr zufrieden mit sich. Die Partei stelle 'die aktivste Truppe im Gemeinderat', bilanzierte ihr Fraktionssprecher Thomas Guldenkirch bei der Hauptversammlung des Ortsverbandes am Donnerstag im Bürgerzentrum. Der wiedergewählte Vorsitzende Manfred Brunner beklagte lediglich eine Überalterung.
Nur neun Mitglieder der 115 CSUler sind unter 35 Jahren, schilderte Brunner, zudem gebe es jährlich anhaltenden Mitgliederschwund. 'Ich hoffe, dass sich das mit dem neuen Ortsverband der Jungen Union ändert', sagte er. Er bilanzierte rege Aktivitäten von Wahlveranstaltungen über Seniorennachmittage bis zum beliebten musikalischen Hoagart. Bei der Landtagswahl habe sich Oberschleißheim ausgezeichnet, weil es zu den engagiertesten Wahlkämpern im Kreisverband gehört habe. Zum enttäuschenden Ergebnis der Landtagswahl merkte Brunner nur an, dass 'unsere oberste Führung seit 2003 das ,C' und das ,S' im Parteinamen etwas vergessen' habe; ohne diese Schwerpunkte christlich und sozial aber funktioniere Politik nicht.
Aus dem Gemeinderat zog er ein zufriedenes Fazit. 'Wir können was bewegen', betonte er. Unterstützung dabei vermisst er offenbar von den Ratskollegen der Freien Wählern, die er als einzige Gruppierung direkt kritisierte. 'Die habenkeine Linie und kein gar nix', rügte er, 'wenn der Wind von Norden kommt, sind sie mit uns, und wenn er von Osten kommt, sind sie gegen uns'.
Auch Guldenkirch stellte heraus, dass die CSU trotz nur mehr sieben Sitzen in Details und mit Initiativen 'relativ viel erreichen' könne. Die Grenze der Möglichkeiten sei freilich bei grundsätzlichen Fragen erreicht, wo man doch 'erkennen muss, dass wir eine Mehrheit gegen uns haben'. Als aktuelle Beispiele nannte er das Scheitern im Bestreben, das Rathaus mit regenerativen Energien zu beheizen, oder beim Versuch, die Außensportanlagen an der Jahnstraße weniger aufwändig zu sanieren.
Oberschleißheim sei 'die Weltmeistergemeinde im Einholen von Gutachten', spottete er unter anderem über die Expertisen zur Verbesserung der Fuß- und Radwegunterführungen unter der Bahn, die dazu geführt hätten, dass überhaupt nicht verbessert werde. Die CSU liefere im Gemeinderat aber 'die kreativsten und mutigsten Ansätze', versicherte er, 'von uns ist noch Einiges zu erwarten'.
Die Vorstandwahlen der rund 40 Mitglieder erbrachten folgendes Ergebnis (im Bild): Vorsitzender Manfred Brunner, Stellvertreter Helga Eigner, Gisela Kranz und Hans Stellwag, Schatzmeister Otto Eigner, Schriftführerin Elisabeth Tutter, Beisitzer Rudi Batzer, Peter Benthues, Peter Gandlgruber, Thomas Guldenkirch, Wilhelm Kaiser, Thomas Kopf, Christian Reuter, Steffi Reuter und Eva Tieschky.


(Hierzu sind Lesermails eingegangen.)


06.03.2009    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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