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'Ein Meilenstein für die Zukunft'

Ein neues Hochregallager für über 3600 Palettenstellplätze, gesteigerter Rampenkapazität und neuen Produktionsflächen für die Weiterverarbeitung sowie den Versand soll bei der Schreiner Group effizientere Warenströme für eine kontinuierlich ansteigende Leistungskraft ermöglichen. Bei zwei Tagen der offenen Tür am Freitag und Samstag wurde der Neubau nun präsentiert. In einer Mitteilung nannte das Unternehmen das neue Logistikcenter 'einen Meilenstein für die Zukunft'
'Unter Wachstum versteht die Schreiner Group neben der Ausweitung des Geschäftsvolumens mehr noch das qualitative Wachstum', betont das Unternehmen, 'ein Ziel, das hohe Zuverlässigkeit, kurze Lieferfristen und 100 Prozent Qualität in allen Details erfordert.' Möglich sei dies nur mit einer schlanken und effizienten Produktion, wozu eine perfekte interne Logistik nötig sei. Nachdem Hunderte von Roh- und Hilfsstoffen weltweit eingekauft werden, ist deren Verfügbarkeit für die Lieferzeit von größter Bedeutung.
Aus dem zentralen Hochregallager wird die Materialvorbereitung mit den Arbeitsgängen Schneiden und Kaschieren versorgt. Über die direkte Anbindung im Untergeschoss läuft dann das Material in die Fertigungsbereiche der vorgelagerten Gebäude II und III. Nach der Fertigung geht der Warenfluss über die direkte Anbindung im ersten Stock in die Weiterverarbeitung zurück ins Logistikzentrum. Je nach Auftrag wird nun eingelagert oder direkt versandt.
Volle Klimatisierung und hohe Sauberkeit seien immer gewährleistet, versichert das Unternehmen. Über eine Notstromversorgung ist auch bei Stromausfall der pünktliche Versand sichergestellt. Der großzügige Rampenbereich erlaubt die gleichzeitige Abfertigung von mehreren Überlandlastzügen und Stadt-Lkws. Es sind jeden Tag viele hundert Sendungen, die von einem kleinen Päckchen bis zu vielen Paletten reichen. Um kreuzungsfreie, sichere Warenströme zu gewährleisten, erfolgt der Wareneingang über die Rampen des vorgelagerten Gebäudes II. Damit sind Wareneingang und Warenausgang sauber getrennt. So können parallel im Warenausgang drei Lkws unterschiedlicher Größe beladen werden. Zudem gibt es eine weitere Andockstation für einen Paketcontainer, der bis 20 Uhr befüllt wird. Hinzu kommt eine interne Post- und Zollstelle.
Im Wareneingangsbereich erfolgt die Materialprüfung bis zur Freigabe für die Einlagerung in das Hochregallager. Die Warendisposition muss weitsichtig erfolgen, um die Lieferfähigkeit auch zu garantieren, wenn eingehende Ware wegen Mängeln zurückgewiesen wird. Dank der enormen Lagerkapazität können Abrufaufträge in einem Run gefertigt, auf Lager genommen und just-in-time geliefert werden. Die ersten Betriebswochen hätten bereits gezeigt, 'wie vorteilhaft die Einbindung des Hochregallagers mit den Arbeitsflächen in die Bestandsgebäude geglückt ist', heißt es bei Schreiner: 'Somit hat sich die gründliche Planungsarbeit wirklich bewährt.'

20.09.2008    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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