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ORTSGESCHEHEN

Guldenkirch kandidiert als Zweiter Bürgermeister

Um die Funktion des Zweiten Bürgermeisters wird sich in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats neben Erich Elsner (SPD) auch Thomas Guldenkirch (CSU) bewerben. In einer Mitteilung der CSU heißt es, dass ein Votum für Guldenkirch 'den Wählerwillen widerspiegeln' würde, nachdem er bei der Gemeinderatswahl nach Bürgermeisterin Ziegler (SPD) die meisten Stimmen erhalten habe und die CSU die zweitstärkste Gemeinderatsfraktion stelle. 'Die Wahl von Thomas Guldenkirch zum Zweiten Bürgermeister wäre auch guter politischer Stil, wie er in anderen Kommunen gepflegt wird', schreibt die CSU und versichert: 'Wäre Guldenkirch zum  Bürgermeister gewählt worden, hätte er diesen politischen Stil wieder eingeführt.'
In Oberschleißheim war die Wahl des Zweiten Bürgermeisters seit jeher reine Hausmachtpolitik. Unter Bürgermeister Hermann Schmid (CSU) nutzte die CSU ihre klaren Mehrheiten für eigene Kandidaten oder gebrauchte, als die eigenen Stimmen nicht mehr reichten, wahlweise eine der parteilosen Gruppierungen als Steigbügelhalter, die dann auch mit dem dafür eingerichteten Amt eines Dritten Bürgermeisters abgegolten wurden. Seit Zieglers Amtsantritt setzten SPD, FDP und Grüne gemeinsam Kandidaten durch, zunächst in einem immerhin überparteilicheren Schritt als es zuvor praktiziert worden war, den FDPler Wolf-Dietrich Großer, und nach dessen Rücktritt Erich Elsner.
Die CSU argumentiert nun, dass zu den Bezugsfällen unter ihrer eigenen Verantwortung 'mittlerweile Jahrzehnte vergangen' seien und es nun 'an der Zeit wäre, diese überparteiliche politische Komponente wieder einzuführen'. Damit könne auch 'ein sichtbarer Beitrag für eine Verbesserung des politischen Klimas im Gemeinderat geleistet werden'.
Der Zweite Bürgermeister ist üblicherweise ein reines Stellvertreteramt; streng formal gibt es einen Zweiten Bürgermeister gar nicht, sondern der jeweilige Amtsträger ist in Anwesenheit der Bürgermeisterin einfacher Gemeinderat und in ihrer Abwesenheit Bürgermeister in Vertretung. Durch das hohe Ansehen, das speziell Wolf-Dietrich Großer genoss, ist das Amt in Oberschleißheim aber völlig überbewertet. Entscheidendes Kriterium für die Besetzung müßte sein, dass die Chemie zwischen Bürgermeisterin und Stellvertreter stimmt, damit der Stellvertreter seiner einzigen Aufgabe reibungsfrei nachkommen kann. Der Zweite Bürgermeister wird vom Gemeinderat gewählt, wobei dort SPD plus Bürgermeisterin, Grüne und FDP aktuell 15 von 25 Stimmen vereinen. 


(Hierzu ist ein Lesermail eingegangen.)


21.04.2008    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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