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Klassenerhalt um ein Tor verpasst - und dann doch gesichert

Einen Handballkrimi brachte heuer der Abstiegskampf in der Bezirksoberliga. Nach einem 21:23 (14:13) gegen den SSV Schrobenhausen schien der TSV schon abgestiegen - eine Niederlage mit einem Toir hätte dagegen den sicheren Klassenerhalt bedeutet! Doch in die Tristesse über das vermeintliche Schicksal platzte die Nachricht vom parallelen Sieg der HG Ingolstadt über Mainburg, das Schleißheim doch wieder die Klasse sicherte.
Spannender hätte die Ausgangssituation vor dem letzten Spieltag nicht mehr sein können. Von den fünf Absteigern, die nächstes Jahr in der Bezirksliga antreten müssen standen erst drei fest – folglich gab es an diesem Tag gleich mehrere 'Endspiele'. Schleißheim hatte es selbst in der Hand, sich den Verbleib in der Liga zu sichern. Selbst eine Niederlage mit einem Tor bei weniger als 25 erzielten Treffern der Gäste hätten in der Tabellenarithmetik gereicht. Schrobenhausen musste aber auf jeden Fall gewinnen, um die Liga zu halten.
Trotz der Brisanz dieser Partie begannen beide Mannschaften relativ ruhig und konzentriert. Zwar erlaubten sich beide Abwehrreihen einige Fehler, aber der Großteil der Tore war doch hart umkämpft. So gelang es auch keiner Mannschaft, sich in den ersten 30 Minuten deutlich abzusetzen. Mehr als zwei Tore Vorsprung (3:4, 8:10, 9:11) waren für die Schrobenhausener nicht möglich. Schleißheim schaffte es erst kurz vor der Pause, in Führung zu gehen. Über ein mühsames 11:11 (23.) erarbeiteten sich die Gastgeber durch ein geduldiges und diszipliniertes Angriffsspiel eine 14:13 Führung.
Neu eingeschworen präsentierten sich beide Teams in der zweiten Spielhälfte noch aggressiver, wobei die Mannschaften sich mit harten, aber fast ausschließlich fairen Mitteln zu stoppen versuchten. Unverändert war hingegen das Bild auf der Anzeigentafel. Wieder gelang es keinem der Teams, sich deutlich abzusetzen. Die höchste Führung gelang den Schleißheimern. Beim 19:16 hatte man sich etwas abgesetzt, verpasste es aber, diesen Vorsprung noch zu vergrößern. Im Gegenteil: unkonzentrierte Torabschlüsse und wieder vermehrte Fehler in der Abwehr eröffneten den Schrobenhausenern die Chance, nochmals zurückzukommen.
Wenige Minuten vor Schluss hatten sie in der Tat das Spiel gedreht und führten ihrerseits mit 21:23. 40 Sekunden vor Ende der Partie ergatterten die Schleißheimer zwar nochmals Ball, schafften es aber nicht, ihn mit dem letzten Angriff erneut im gegnerischen Tor unterzubringen, was den Klassenerhalt ungeachtet des Ingolstädter Ergebnisses bedeutet hätte.

09.04.2008    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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