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Gegen Blaue Flecken und Seelenweh

Gegen Blaue Flecken und Seelenweh

Ihre Praxen in Ober- und Unterschleißheim müssen jetzt wieder eine Woche ohne die Chefin auskommen: Marianne Martin, Physiotherapeutin und Ostheopatin, ist als verantwortliche Physiotherapeutin der Deutschen Eislauf Union bei der Weltmeisterschaft in Göteborg dabei. Und ihre Schützlinge Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy gehören im Paarlauf zu den ganz großen Favoriten nach dem Europameister-Titel von Zagreb und dem Gewinn der ISU Grand-Prix Finales.
Seit neun Jahren betreut die 44jährige die deutschen Eiskunstläufer. Dort ist sie nicht nur zuständig für blaue Flecken am Oberschenkel oder gereizte Schienbeinmuskulatur, sondern vor allem ist sie eine der zentralen Bezugspersonen für die Athleten. 'Bei internationalen Meisterschaften herrscht ein gigantischer Druck', sagt Martin, da sei in der Physiotherapie neben der sportphysiotherapeutischen Betreuung die 'entspannende Behandlung' gefragt, 'beruhigende Maßnahmen'. Nicht nur die Sportler suchten da bei ihr Hilfe, auch die Trainer: 'Die brauchen manchmal mehr Unterstützung als die Athleten.' Neben Blessuren bei Stürzen und der Reizung der Beinmuskulatur sind Schwellungen an den Füssen durch die Schlittschuhe und Probleme mit der Wirbelsäule durch die extremen Sprünge die häufigsten Leiden der Eiskunstläufer.
Vom Bodensee stammend, lebt Martin seit 1989 in Oberschleißheim, wo sie zunächst in einem Rehabilitationszentrum arbeitete, ehe sie 2001 die eigene Praxis eröffnete, die mittlerweile 12 Mitarbeiter zählt. Über berufliche Kontakte kam sie 1996 als Physiotherapeutin zur Volleyball-Nationalmannschaft. Einmal im Leistungssport angekommen, engagierte sie 1997 Bayern-Torhüter Oliver Kahn als Therapeutin für eine Rehabilitation nach einem Kreuzbandriß. 1998 betreute sie Tennis-Profi Thommy Haas nach Bänderverletzungen. 1999 schließlich stieß sie zur Eiskunstlauf-Nationalmannschaft, die sie seither nach Abschluß einer Spezialausbildung in der Sportphysiotherapie betreut.
Das Bild zeigt sie bei Olympia 2006 in Turnin mit der Weichser Kunstläuferin Eva-Maria Fitze, die damals mit einer Kahnbeinfraktur täglich zweimal behandelt werden mußte.

15.03.2008    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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