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"Jetzt muss es ohne Zeitverzögerung vorangehen"

(Auszug aus dem Rechenschaftsbericht des TSV-Vorsitzenden Emil Köbele bei der Hauptversammlung des Vereins am 10. Mai):
"Letztes Jahr führte ich am 3. Mai an gleicher Stelle wie folgt aus: 'Von der Schließung der Jahnhalle wurde der Sportbetrieb des TSV Schleißheim sehr betroffen. Nachdem mehrmals sich schon ein Schimmer am Horizont abzeichnete (eine mögliche Öffnung stand kurz bevor), gab es immer wieder Rückschläge. In den letzten Tagen kam dann aber der große Hammer. Nicht nur, wie wir mittlerweile wissen, war die Hallen-decke marod, sondern es stellte sich heraus, dass auch die Betonträger nicht den heutigen Anforderungen entsprechen. Die Kernbohrungen in allen Betonträgern haben ergeben, dass die Konsistenz der Träger eine Öffnung der Halle nicht zulassen. Wie es weitergeht wird demnächst entschieden. Wir können aber davon ausgehen, es werden möglicherweise noch Monate vergehen, bis die Halle wieder für den Sportbetrieb geöffnet werden kann.'
Der letzte Satz ist noch genauso aktuell wie vor einem Jahr. Wie ging es nach der Mitgliederversammlung weiter? In seiner Sitzung am 20.6. hat der Gemeinderat beschlossen, nicht weiter an der sogenannten "Hosenträgerlösung" festzuhalten, sondern das Dach vollkommen zu erneuern. Am 19.7. erging der Beschluß folgende Maßnahmen zu planen und durchzuführen: Dach mit einer Stahlkonstruktion, neue Fenster mit Wärmeschutz, neuer Sonnenschutz, Gas–Dunkelstrahler für Hallenheizung, Prüfung des Anbaus (Umkleidebereich) auf eventuelle Schäden.
In der Ferienausschusssitzung am 23.8. wurde über den Sachstand der Planung nachgefragt. Außerdem wurden bei dieser Sitzung die ersten Gedanken geäußert, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Neubau zu erstellen. Auch über einen weiteren Anbau wurde gesprochen. Dies wurde aber mit den Hinweis auf die Kosten (lt. Rathausverwaltung 6 bis 7 Mio Euro) abgelehnt. Nach meinen Recherchen könnte eine Dreifachturnhalle mit ca. 3 bis 4 Mio. Euro erstellt werden und wäre zu diesem Zeitpunkt noch förderungsfähig gewesen.
Der Gemeinderat befasste sich am 26.9. mit Brandschutzkonzept, Planung der Lüftungsanlage, Heizzentrale, Sanierung des Umkleidebereichs. Der Planungsauftrag wurde vergeben. Am 30. Januar 2007 wurde dann das Heizungs – und Lüftungskonzept beschlossen und in der Sitzung vom 27.2. 2007 wurden im Haushalt die notwendigen Mittel eingestellt (2007 zwei Millionen Euro und nächstes Jahr 700.000 Euro). Wie in den Sitzungen 2006 schon erwähnt ist dann aber ein Nachtragshaushalt erforderlich.
Sicher konnte niemand im Januar 2006 ahnen, was sanierungsmäßig auf uns zukommt. Tatsache ist, dass die Sanierungskosten von anfänglich 140.000 Euro auf ca. 2,5 Mio. Euro gestiegen sind.
Ich wurde in der Vergangenheit mehrfach darauf angesprochen, warum die Sanierung nicht schneller voranginge. Es spielten sicher mehrere Faktoren eine Rolle. Einmal zog jeder festgestellte Baumangel weitere Untersuchungen nach sich. Teilweise mußten Gutachten neu erstellt werden. Ob immer zeitnah reagiert wurde, lasse ich mal dahingestellt. Wegen des Zuschußantrages (35 % von ca. 2,5 Mio. Euro sind kein Papenstiel) mußte die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn von der Regierung von Oberbayern abgewartet werden. Hätten wir vorher begonnen (bereits die Ausschreibungen zählen zum Baubeginn), hätte die Gemeinde auf den Zuschuß verzichten müssen. 
Am 9. Mai wurden vom Gemeinderat die ersten Gewerke beschlossen, so dass die Aufträge vergeben werden können. Ich hoffe, werde aber auch darauf achten, dass es nun zügig und ohne Zeitverzögerung vorangeht und die Jahnhalle im Januar 2008 für die Schule und Vereine wieder nutzbar ist. Bis dahin müssen wir weiter zusammenrutschen und das Beste daraus machen. Ich bedanke mich vielmals bei allen Abteilungen, die mitgeholfen haben, daß trotzdem der Sportbetrieb aufrecht erhalten wurde. Ein Dank an die Gemeinde bzw. die Bürgermeisterin, die erreichte, dass zu Punktspielen und mittlerweile zweimal wöchentlich zum Training eine Bundeswehrhalle zur Verfügung stand. Auch der SV Lohhof, im speziellen der Koordinator Tom Schneider, hat uns mit Trainingszeiten und Hallenzeiten für Punktspiele mit einer bespielhaften Selbstverständlichkeit unterstützt. Dafür ein herzliches Dankeschön."

10.05.2007    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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