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Siegtor in allerletzter Sekunde

Das 'Heimspielbladl' der TSV-Handballer hatte den Verlauf des Spieles gegen Eching vorausgesehen. Die Echinger waren hochmotiviert, schließlich geht es für sie nach nur vier Pluspunkten in der Vorrunde in jedem Spiel um alles. Favorit Schleißheim dagegen kam sehr stotternd aus der Weihnachtspause. Und so wurde es – wie prophezeit - sehr spannend, mit 28:27 (17:17) ein knapper Heimsieg in der Bezirksoberliga geschafft war.
Schleißheims Abwehr befand sich während der gesamten ersten Halbzeit noch im Winterschlaf. Eching durfte sich, ohne spielerische Akzente zu setzen, jeden nur beliebigen Wurf nehmen, und da auch Torwart Schindler kaum einen Ball erwischte, lag Eching während der ersten halben Stunde konstant in Führung, zum Teil mit vier Toren. Kurz vor der Pause gelang dem Angriff der Hausherren, die den Ausfall von Rückraumspieler Daniel Kierdorf verkraften mussten, erstmalig der Ausgleich. Nach der Pause – Altmeister Gerhard Kober hatte Schindler im Tor ersetzt – fing sich die Abwehr langsam.
Als Schleißheim nach vierzig Minuten endlich mit 23:22 in Führung gehen konnte, schien die Wende geschafft. Eching konnte die Deckung der Gastgeber aus eigener Kraft kaum noch knacken und den Schleißheimern boten sich nun Großchancen zuhauf. Aber statt diese cool zu nutzen, vergaben die Hausherren ein ums andere Mal die Gelegenheit, sich deutlich abzusetzen. Mehrfach frei vom Kreis und nicht zuletzt bei drei Siebenmetern in Folge versagten die TSVler und machten sich damit das Leben gegen die wacker kämpfenden Gäste schwer.
Dramatisch war dann die Schlussminute. Eching war im Angriff, als obendrein Thomas Mittermaier mit einer Zeitstrafe das Feld verlassen musste. Doch nun vergab Eching seinerseits die Gelegenheit, das Spiel in Überzahl für sich zu entscheiden. 12 Sekunden vor Schluss kam Schleißheim noch einmal in Ballbesitz. Trainer Hlawatsch nahm schnell eine Auszeit für eine taktisch Absprache. Sehr konzentriert hielten seine Spieler sich an die Vorgaben und brachten Andrè Schwindt in Wurfposition. Dieser konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Die restlichen vier Sekunden genügten Christoph Nagel für einen schnellen Pass zu Konstantin Kober, der mit seinem Wurf in allerletzter Sekunde den Hausherren den letztlich glücklichen Sieg bescherte.
TSV: Schindler Christoph TW (20), Kober Gehard TW (12), Hanöfner Manuel 7 (11), Nagel Christoph 7/2 (13), Jäkel Thorsten 1 (8), Putnik Mario 1 (14), Kober Konstantin 4 (9), Mittermaier Thomas 3 (7), Petzold Lars 2 (4), Reichert Joschka 1 (16), Riedel Matthias (2), Schwindt André (10), Herrmann Sebastian (5), Lemkau Ralf 2.

16.01.2007    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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